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Europäischen Regionen ermutigt KMU Gutscheine im Wert von bis zu € 10,000 zu bieten digital zu gehen

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Maus WeltDie Europäische Kommission veröffentlicht eine Blaupause, um Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen in den Regionen Europas durch den Einsatz digitaler Technologien zu wachsen. Um sicherzustellen, dass die Mittel, die KMU zur Verbesserung ihrer E-Commerce- und IKT-Kapazitäten zugewiesen werden, schnell und vollständig ausgegeben werden, werden Innovationsgutscheine im Wert von bis zu 10,000 € für den Kauf und das Erlernen der Nutzung digitaler (IKT-)Dienste bereitgestellt. Solche IKT-Innovationsgutscheinprogramme werden in den spanischen Regionen Murcia und Extremadura erprobt.

Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes, erklärte: „Kleine Unternehmen, die digitale Dienste nutzen, wachsen doppelt so schnell, exportieren doppelt so viel und schaffen doppelt so viele neue Arbeitsplätze. Jeder sollte davon profitieren, so wie Murcia und Extremadura in Spanien.“

Der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn erklärte: „Der Zugang zu digitalen Technologien ist eine der vielen Möglichkeiten, mit denen die Regionalpolitik kleinen Unternehmen zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verhelfen kann. Für den Zeitraum 2014–20 sind die digitale Agenda und die Förderung von KMU zentrale Prioritäten der Strukturfonds. KMU sind das Herzstück der europäischen Wirtschaft und die Quelle zukünftiger Arbeitsplätze in unseren Städten und Regionen.“

Online zu gehen und andere digitale Technologien zu nutzen, erhöht die Wettbewerbsfähigkeit, den Export und die Chancen auf dem Inlandsmarkt. Mit dem Internet verbundene kleine Unternehmen in allen G-20-Ländern haben ein 22 % höheres Umsatzwachstum als diejenigen mit geringer oder keiner Webnutzung. In Deutschland haben 93 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen mit aktiver Webpräsenz die Beschäftigung über drei Jahre erhöht, im Vergleich zu nur 50 % der Nicht-Online-Unternehmen.

Die regionalen Gutscheinprogramme würden es kleinen Unternehmen ermöglichen, ihre Gutscheine gegen spezielle IKT-Dienste wie Website-Entwicklung, Erlernen des Verkaufens über E-Commerce oder die Einführung komplexerer IKT-Tools für Geschäftsprozesse wie Lieferkettenmanagement und Kundenbeziehungsmanagement einzutauschen.

Die Kommission bietet den Regionen einen detaillierten Entwurf zur Umsetzung des Programms an, mit einem Workshop, der die Tage der offenen Tür, 11. Europäische Woche für Regionen und Städte.

Der Entwurf wird den Behörden helfen, den Bedarf von KMU für die Digitalisierung zu ermitteln und zu beurteilen, ob Gutscheine dafür geeignet sind. Der Leitfaden beschreibt, wie ein maßgeschneidertes Gutscheinsystem für ihre Region eingerichtet oder bestehende Systeme um ein IKT-Fenster erweitert werden können. Der Wert des Gutscheins kann je nach Bedarf des KMU und den regionalen Prioritäten variieren, und die Programme sollten KMU und Anbietern leicht gemacht werden, unterstützt durch einfache Verwaltungsverfahren. Die Gutscheine sollen den Erwerb von IKT-Diensten bei einer Reihe von Anbietern ermöglichen, darunter Privatunternehmen, Universitäten und Forschungszentren.

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Hintergrund

Im Durchschnitt setzen europäische Unternehmen IKT nur langsam für ihr Geschäft ein (von 2010 bis 2012 gab es nur einen Anstieg von 6 % bei europäischen Unternehmen mit einer Website, weitere 6 % beim elektronischen Austausch von Informationen innerhalb von Unternehmen, einen Anstieg der Nutzung um 4 % der Unternehmensressourcenplanung).

Die Pilotprojekte in Murcia und Extremadura richten sich an KMU, die bereit sind, in E-Commerce, schlankere Managementprozesse oder verbesserten Kundenservice zu investieren. Sie wurden am 2. Juli bei der . bekannt gegeben Digitale Agenda: Welche Rolle haben Regionen und Städte Konferenz. IKT-Innovationsgutscheine werden einen Großteil der von KMU in das Projekt investierten Euro abdecken. Die entsprechenden Fördermittel der Regionen für die Pilotprojekte werden über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereitgestellt.

Die Gutscheine erleichtern KMU nicht nur den Zugang zu Know-how und Technologie, sondern können auch die Nachfrage nach einer breiten Palette innovativer IKT-bezogener Dienstleistungen in allen Wirtschaftssektoren und den grenzüberschreitenden Online-Handel ankurbeln. Solche Programme tragen dazu bei, das Potenzial des digitalen Binnenmarkts zu entfalten und leisten somit einen Beitrag zur Digitalen Agenda für Europa.

Im Zeitraum 2007-2013 sind rund 14.2 Mrd. EUR Strukturfondsinvestitionen für IKT-bezogene Investitionen vorgesehen, darunter über 3 Mrd. EUR, die direkt an KMU fließen sollten, um ihre E-Commerce- und IKT-Kapazitäten zu verbessern. Insgesamt wurden dadurch bisher über 20,000 IKT-Projekte unterstützt, allen voran Spanien, Ungarn und Portugal.

Mehr Informationen über IKT-Innovationsgutscheine auf der Website der Digitalen Agenda für Europa.

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