Kriege
Ukraine: Erklärung der G7-Führer
Wir, die Staats- und Regierungschefs Kanadas, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Japans, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten sowie der Präsident der Europäischen Kommission und der Präsident des Europäischen Rates, verurteilen heute (3. März) gemeinsam die klare Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine durch die Russische Föderation. Diese Verletzung steht im Widerspruch zu den Verpflichtungen Russlands gemäß der UN-Charta und dem Stationierungsabkommen mit der Ukraine aus dem Jahr 1997.
Wir fordern Russland auf, alle bestehenden Sicherheits- und Menschenrechtsbedenken gegenüber der Ukraine durch direkte Verhandlungen und/oder durch internationale Beobachtung oder Vermittlung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen oder der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu klären. Wir sind bereit, diese Bemühungen zu unterstützen.
„Wir rufen außerdem alle beteiligten Parteien dazu auf, sich mit größtmöglicher Selbstbeherrschung und Verantwortungsbewusstsein zu verhalten und die Spannungen abzubauen.“
Wir stellen fest, dass Russlands Vorgehen in der Ukraine auch gegen die Grundsätze und Werte verstößt, auf denen die G-7 und die G-8 beruhen. Daher haben wir beschlossen, unsere Teilnahme an Aktivitäten im Zusammenhang mit der Vorbereitung des für Juni in Sotschi geplanten G-8-Gipfels vorerst auszusetzen, bis die G-8 wieder ein Umfeld schaffen, das sinnvolle Diskussionen ermöglicht.
Wir sind uns einig in der Unterstützung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine und ihres Rechts, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden. Wir verpflichten uns, die Ukraine bei ihren Bemühungen zu unterstützen, die Einheit, Stabilität und politische und wirtschaftliche Gesundheit des Landes wiederherzustellen.
Zu diesem Zweck werden wir die Zusammenarbeit der Ukraine mit dem Internationalen Währungsfonds unterstützen, um ein neues Programm auszuhandeln und die notwendigen Reformen umzusetzen. Die Unterstützung des IWF wird von entscheidender Bedeutung sein, um zusätzliche Hilfen von der Weltbank, anderen internationalen Finanzinstitutionen, der EU und bilateralen Quellen zu erhalten.
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