Vernetzen Sie sich mit uns

Arbeitsumfeld

#CarEmissions: Kathleen Van Brempt den Vorsitz EMIS Ausschuss

SHARE:

Veröffentlicht

on

van BremptDer Untersuchungsausschuss für Emissionsmessungen im Automobilsektor (EMIS) hat am Mittwochmorgen in einer konstituierenden Sitzung seinen Vorsitzenden und vier stellvertretende Vorsitzende gewählt und damit offiziell seine einjährige Amtszeit begonnen.

Die Mitglieder wählten die Vorsitzende, Kathleen Van Brempt (S&D, BE), per Akklamation. Anschließend sagte Van Brempt: „Ich freue mich darauf, mit allen Mitgliedern dieses Untersuchungsausschusses effizient zusammenzuarbeiten. Wir sollten sicherstellen, dass die geltenden Umweltgesetze robust, ehrgeizig und hieb- und stichfest sind, und zweitens, dass diese Gesetze ordnungsgemäß umgesetzt und durchgesetzt werden.“

Als stellvertretende Vorsitzende wählte der Ausschuss, ebenfalls per Akklamation:

  •             Ivo Belet (EVP, BE);
  •             Mark Demesmaeker (ECR, BE);
  •             Kateřina Konečná (GUE/NGL, CZ);
  •             Karima Delli (Grüne/EFA, FR).

Der Ausschuss wird zu untersuchen:

  • das angebliche Versäumnis der Kommission, die Autotestzyklen ständig zu überprüfen,
  • das angebliche Versäumnis der Kommission und der Behörden der Mitgliedstaaten, angemessene und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um das ausdrückliche Verbot von Abschalteinrichtungen in den Abgassystemen von Kraftfahrzeugen durchzusetzen und dessen Durchsetzung zu überwachen,
  • das angebliche Versäumnis der Kommission, Kraftfahrzeugtests einzuführen, die die realen Fahrbedingungen widerspiegeln,
  • das angebliche Versäumnis der Mitgliedstaaten, Bestimmungen über wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen für Automobilhersteller bei Verstößen festzulegen, und
  • ob die Kommission und die Mitgliedstaaten Beweise für den Einsatz von „Abschaltmechanismen“ hatten, bevor der Skandal am 18. September 2015 aufkam.

Der EMIS-Ausschuss tagt erneut am 22. März von 15.00 bis 18.30 Uhr.

Teile diesen Artikel:

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

Trending