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Kasachstan

Kasachische Gelehrte entsperren europäische und vatikanische Archive

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Der kasachische Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung, Sayasat Nurbek, gab auf einer internationalen Konferenz am 25. April in Turkistan bekannt, die dem Erbe der Goldenen Horde gewidmet war, dass kasachische Wissenschaftler sich kürzlich Zugang zu archivierten Materialien aus europäischen Ländern und der Vatikanischen Bibliothek gesichert haben. Dieser Zugang ebnet den Weg für eine tiefere Anreicherung der historischen Erzählung des Landes mit neuen Daten, wie die Nachrichtenagentur Khabar 24 berichtet.

Bildnachweis: The Turkistan Region Akimat (Verwaltung)

Laut Nurbek werden Wissenschaftler die Möglichkeit haben, geheime Aufzeichnungen ausländischer Missionare und Reisender zu studieren. Gemäß den Anweisungen von Präsident Kassym-Schomart Tokajew werden die gesammelten Materialien in eine siebenbändige Anthologie eingearbeitet, die zur Veröffentlichung vorbereitet wird.

„Dieses siebenbändige Buch wird neue Forschungsergebnisse enthalten, die bisher unbekannte Daten zur Geschichte der kasachischen Staatlichkeit enthalten. Wir werden diese Forschung in solchen wissenschaftlichen Treffen diskutieren. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in der Bildung des nationalen Bewusstseins dar“, sagte Nurbek.

An der wissenschaftlichen Konferenz nahmen Wissenschaftler aus China, der Türkei, Russland, Ägypten, Katar und Kuwait teil. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Vorsitzes Kasachstans in der Shanghai Cooperation Organization (SCO) organisiert. 

Ziel der Konferenz ist es, eine offene Plattform für den Austausch von Ideen über neue konzeptionelle Ansätze, Trends und das Potenzial für gemeinsame wissenschaftliche Forschung zu schaffen. Vertreter aus akademischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Bereichen werden die Rolle und Bedeutung der Goldenen Horde in der Weltgeschichte diskutieren. 

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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