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Verkehr: EU drängt auf bessere Reiseplanungslösungen

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Leidsestraat_met_tramDie Europäische Kommission bemüht sich erneut um die Entwicklung europaweiter All-in-One-Reiseplaner, um die Planung und Buchung von Reisen mit mehreren Transportmitteln mit einem einzigen Online-Tool auch über Grenzen hinweg zu vereinfachen. Gleichzeitig mit dem 10. Europäischer ITS-Kongress in Helsinki — eine der größten Veranstaltungen Europas im Bereich Intelligente Verkehrssysteme und -dienste (IVS) — hat die Kommission veröffentlichte seine Analyse der aktuellen Situation multimodaler Reiseplaner und ihrer Pläne für den weiteren Weg. Die Kommission befasst sich insbesondere mit Fragen wie dem eingeschränkten Zugang zu den erforderlichen Daten und der unzureichenden Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Vizepräsident Siim Kallas, Kommissar für Mobilität und Verkehr, erklärte: „Allzu oft wird ‚Brüssel‘ als Synonym für ‚strenge Regulierung‘ verwendet. Bei IVS und insbesondere bei der Reiseplanung müssen wir einen anderen Weg einschlagen. Wir müssen Barrieren abbauen. Kleine und innovative Unternehmen benötigen Zugang zu Reisedaten, damit sie echte Tür-zu-Tür-Lösungen entwickeln können. Und wir brauchen mehr und bessere Zusammenarbeit zwischen Verkehrsunternehmen, Industrie, Entwicklern und den Mitgliedstaaten.“

Multimodale Reiseplaner in Europa

Mit dem Internet und den Smartphones, die ein Wachstum bei hochgradig personalisierten Diensten generieren, iInformationen, die verschiedene Transportmittel umfassen - multimodale Informationen - sind ein entscheidender Faktor für intelligentes und nahtloses Reisen.

All-in-One-Planer, die Verkehrsinformationen in Echtzeit integrieren, erleichtern den Menschen nicht nur die Planung und Buchung ihrer Reisen, sondern auch:

  1. Informationen verbessern - Benutzer auf alle möglichen Reisemöglichkeiten aufmerksam machen, auch wenn sie bereits unterwegs sind;

  2. Reisen umweltfreundlicher gestalten - so können Reisende auf einfache Weise die schnellste und umweltfreundlichste Kombination verschiedener Transportmittel für jede Reise ermitteln.

  3. Reduzierung von Verkehrsstaus und Emissionen - durch Bereitstellung von Alternativen zu überlasteten oder blockierten Strecken und

  4. bieten neue Geschäftsmöglichkeiten und Arbeitsplätze in einem sehr dynamischen Sektor.

In Europa sind bereits mehr als hundert multimodale Reiseplaner verfügbar. Sie sind jedoch alle entweder geografisch (auf einzelne Städte oder Regionen) oder in Bezug auf die Verkehrsträger beschränkt. Nur sehr selten bieten sie grenzüberschreitende Informationen an.

Challenges

Der Erste Herausforderung für intelligente MobilitätEin EU-Wettbewerb für multimodale Reiseplaner sowie Konsultationen und Anhörungen haben gezeigt, dass mehrere Hürden zu überwinden sind:

  1. Es müssen mehr multimodale Reise- und Verkehrsdaten verfügbar und zugänglich gemacht werden.

  2. Die Qualität multimodaler Reise- und Verkehrsdaten ist häufig unzureichend.

  3. Datenformate und Protokolle für ihren Austausch sind häufig nicht kompatibel.

  4. Die beteiligten Akteure (Entwickler, Verkehrsunternehmen, Branchen, Aufsichtsbehörden, Mitgliedstaaten) arbeiten nicht ausreichend zusammen.

Nächste Schritte

Das Ziel der Kommission besteht nicht darin, die Dienste selbst bereitzustellen oder integrierte Ticketarten zu entwickeln. Vielmehr geht es ihr darum, Barrieren abzubauen, die Verfügbarkeit der entsprechenden Instrumente in der gesamten EU sicherzustellen und ihre Nutzung zu fördern.

Die Förderung umfassenderer multimodaler Reiseplaner erleichtert den Übergang zu „Mobility as a Service“, bei dem ein Dienstanbieter den Endnutzern Pakete (einschließlich aller notwendigen Anwendungen und Dienste) über eine einzige Schnittstelle zur Verfügung stellt. Dies ist für die Endnutzer angesichts der Vielfalt bestehender Dienste (z. B. Reiseplaner) besonders hilfreich. Zwar schätzen die Endnutzer die Vielfalt des aktuellen Angebots, haben aber möglicherweise Schwierigkeiten, die Optionen zu finden und auszuwählen, die ihren Bedürfnissen voll und ganz entsprechen.

Die beteiligten Akteure haben bereits ein starkes Engagement für eine enge Zusammenarbeit mit der EU und den Mitgliedstaaten. Die Kommission wird diese Zusammenarbeit leiten und Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der Finanzierungsprogramme Connecting Europe Facility und Horizon2020 bereitstellen.

Über den Europäischen ITS-Kongress

Der Europäische ITS-Kongress und die Ausstellung gehören zu den größten Veranstaltungen Europas im Bereich intelligenter Verkehrssysteme. Die jährliche Konferenz bringt Entscheidungsträger, Experten und Forscher auf diesem Gebiet zusammen. Das diesjährige Thema lautet: "ITS in Ihrer Tasche - bewährte Lösungen für Benutzerdienste".

Im Rahmen der Eröffnungsfeier vergibt der Vizepräsident der Kommission, Siim Kallas, Preise an die Gewinner des 'ITS in Your Pocket-Wettbewerb für mobile Anwendungen.

Für weitere Informationen, klicke hier.

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