China, Kambodscha
#Huawei sollte nicht Teil des britischen 5G-Netzwerks sein, regiert der nationale Sicherheitsrat
Huawei-Komponenten sollen ab dem 5. Dezember dieses Jahres für das britische 31G-Netzwerk gesperrt werden. Es ist eine wichtige Kehrtwende der Regierung, die dem chinesischen Technologietitan bereits grünes Licht für den Aufbau der Infrastruktur gegeben hat.
Kulturminister Oliver Dowden teilte dem Unterhaus mit, die Entscheidung sei getroffen worden, nachdem Amerika Huawei gezwungen hatte, seine Mikrochips woanders zu kaufen.
Vor den Sanktionen verwendete Huawei in den USA hergestellte Teile.
Premierminister Boris Johnson wurde von Washington unerbittlich unter Druck gesetzt, Huawei aus den britischen 5G-Plänen zu streichen.
Er steht auch vor einer Gegenreaktion - und einem möglichen Stimmenverlust im Repräsentantenhaus -, nachdem mehr als 50 Tory-Hintermänner gegen die Verwendung von Huawei gewettert haben.
Präsident Donald Trump glaubt, dass Huawei sein technisches Wissen nutzt, um Menschen und Länder auszuspionieren.
Huawei hat die Behauptung immer bestritten.
Ein Huawei-Sprecher:
Diese enttäuschende Entscheidung ist eine schlechte Nachricht für alle britischen Mobiltelefonbesitzer. Sie droht, Großbritannien in die digitale Kriechspur zu drängen, die Rechnungen in die Höhe zu treiben und die digitale Kluft zu vertiefen. Anstatt die Situation zu verbessern, greift die Regierung nun zurück, und wir fordern sie dringend auf, ihre Entscheidung zu überdenken. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass die neuen US-Beschränkungen weder die Stabilität noch die Sicherheit der von uns nach Großbritannien gelieferten Produkte beeinträchtigt hätten.
Leider ist unsere Zukunft in Großbritannien politisiert worden. Hier geht es um die US-Handelspolitik und nicht um Sicherheit. In den letzten 20 Jahren hat sich Huawei darauf konzentriert, ein besser vernetztes Großbritannien aufzubauen. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen werden wir unsere Kunden weiterhin unterstützen, wie wir es immer getan haben.
Wir werden eine detaillierte Prüfung der Bedeutung der heutigen Ankündigung für unser Geschäft hier durchführen und mit der britischen Regierung zusammenarbeiten, um zu erklären, wie wir weiterhin zu einem besser vernetzten Großbritannien beitragen können.“
Die heutige Entscheidung könnte Großbritannien 2 Milliarden Pfund kosten und Jahre hinter seinen Plänen zurückbleiben, schnelles Breitband für das Land einzuführen.
In seinem allgemeinen Wahlmanifest versprach Johnson superschnelles Breitband für alle.
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