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#Cybercrime - Neue Umfrage zeigt, dass sich die Europäer besser informiert fühlen, aber weiterhin besorgt sind

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Die Kommission hat ihre neueste Umfrage zur Einstellung der Europäer gegenüber Cyberkriminalität veröffentlicht. Ergebnisse zeigen, dass das Bewusstsein für Cyberkriminalität steigt, wobei 52% der Befragten angaben, ziemlich gut oder sehr gut über Cyberkriminalität informiert zu sein, gegenüber 46% im Jahr 2017 Die Nutzer sind der Ansicht, dass sie sich ausreichend gegen Cyberkriminalität schützen können, verglichen mit 59% im Jahr 71.

Die Befragten sind besorgt über den Missbrauch ihrer persönlichen Daten, Betrug, das Aussperren ihres Computers und die Zahlung von Lösegeld für den Zugriff auf ihre eigenen Daten sowie über Identitätsdiebstahl. Mehr als ein Drittel hat in den letzten drei Jahren betrügerische E-Mails oder Telefonanrufe erhalten, in denen nach persönlichen Daten gefragt wurde. 8% wurden Opfer von Ransomware und 11% hatten ihren Social-Media- oder E-Mail-Account gehackt. Dies wirkt sich auf ihre Bereitschaft zur Nutzung von Online-Diensten aus: Beispielsweise geben 10% an, dass sie aufgrund ihrer Bedenken weniger wahrscheinlich Online-Einkäufe tätigen.

Die Förderung unserer europäischen Lebensweise Vizepräsidentin Margaritis Schinas sagte: „Die Bekämpfung der Internetkriminalität ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit zum Aufbau einer Union, die ihre Bürger schützt. Cyberkriminelle kennen keine Grenzen. Aus diesem Grund werden wir weiterhin die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen Strafverfolgungsbehörden unterstützen und sicherstellen, dass diese über die richtigen Instrumente und Fähigkeiten verfügen, um die Herausforderungen des digitalen Zeitalters anzugehen. “

Die für Inneres zuständige Kommissarin Ylva Johansson fügte hinzu: „Wir müssen mehr tun, um das Bewusstsein für Bedrohungen und Möglichkeiten zur Online-Sicherheit zu schärfen, aber wir können nicht allein bei der Prävention aufhören. Wir müssen die wachsende Lücke zwischen den Fähigkeiten von Kriminellen und denen von Strafverfolgungsbehörden schließen. Dies wird eine der Prioritäten auf unserem neuen Weg zur inneren Sicherheit sein. “

Die Sicherheit der Europäer im Internet hat für die Kommission Priorität. Die EU ist beispielsweise bei der Bekämpfung der Internetkriminalität vorangekommen stärkere Regeln Bekämpfung von Online-Zahlungsbetrug und bessere Opferhilfe. Die EU unterstützt außerdem den Ausbau der Kapazitäten der Strafverfolgungsbehörden zur Bekämpfung der Cyberkriminalität. Das Europäische Zentrum für Cyberkriminalität bei Europol unterstützt die Mitgliedstaaten mit Instrumenten, Fachwissen und der Koordinierung polizeilicher Maßnahmen. Generell unterstützt die EU die Mitgliedstaaten bei der Vorbereitung auf die Cybersicherheit und fördert eine rasche und wirksame Zusammenarbeit in Fragen der Cybersicherheit durch einen umfassenden Rechtsrahmen, der Folgendes umfasst: die Richtlinie über die Sicherheit von Netz- und Informationssystemen (NIS-Richtlinie)das EU Cybersecurity Act, hat das Europäische Blaupause für eine koordinierte Reaktion auf Cybersicherheitsvorfälle in großem Maßstab und die Empfehlung zur Cybersicherheit von 5G-Netzen.

Dieser Rechtsrahmen fördert die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und schützt kritische Infrastrukturen, Unternehmen und Bürger. Zudem verbessert er die Fähigkeit der EU, sich vor Angriffen böswilliger Akteure zu schützen und mit neuen Cybersicherheitsrisiken umzugehen. Darüber hinaus investiert die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Forschungs- und Innovationsförderprogramme Milliarden Euro in Forschung, Infrastruktur und Einsatz im Bereich Cybersicherheit.

Mehr Infos

Eurobarometer zur Einstellung der Europäer gegenüber Cyberkriminalität: Berichts-, Zusammenfassungs-, Infografik- und Länder-Factsheets

EU-Reaktion auf Cyberkriminalität

Aufbau einer starken Cybersicherheit in der Europäischen Union: Widerstandsfähigkeit, Abschreckung, Verteidigung

 

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