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#Libya - EU leistet humanitäre Hilfe in Höhe von 6 Mio. EUR

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Da weiterhin viele Libyer aufgrund von Konflikten innerhalb ihres Landes vertrieben wurden, hat die Kommission für 6 humanitäre Hilfe in Höhe von 2019 Mio. EUR angekündigt.

Damit beläuft sich die gesamte humanitäre Hilfe im Land für den Zeitraum 2018–2019 auf 15 Millionen Euro.

„Die EU steht dem libyschen Volk zur Seite, das jahrelang unter Konflikten und Instabilität gelitten hat. Unsere neue humanitäre Hilfe wird den bedürftigsten Libyern Zugang zu Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Bildung in Notfällen und medizinischer Grundversorgung ermöglichen. Es ist von größter Bedeutung, dass alle Konfliktparteien das humanitäre Völkerrecht einhalten und humanitären Organisationen ihre lebensrettende Arbeit ermöglichen“, sagte Christos Stylianides, Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement.

Der Gesundheitssektor in Libyen ist aufgrund des Mangels an qualifiziertem Personal und der Knappheit an lebenswichtigen Arzneimitteln besonders stark beeinträchtigt. Die EU-Hilfe fließt auch in humanitäre Projekte, die Schutz und psychosoziale Unterstützung bieten.

Die humanitäre Hilfe der Europäischen Union für bedürftige Menschen in Libyen hat seit 44.3 2014 Millionen Euro erreicht. Die humanitäre Hilfe ist Teil der umfassenden Unterstützung der EU für Libyen zur Bewältigung der anhaltenden Krise. Die EU führt derzeit 23 Projekte im Wert von 70 Millionen Euro bilateraler Unterstützung für Libyen durch, um die Regierungsführung, das Gesundheitswesen, die Zivilgesellschaft und die sozioökonomische Entwicklung zu fördern. 318 Millionen Euro wurden im Rahmen des EU-Notfalltreuhandfonds für Afrika zum Schutz von Migranten, Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in Libyen und zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaften bei der Bewältigung der Migrationsherausforderung.

Hintergrund

Die humanitäre Hilfe der EU in Libyen hat den Opfern des Konflikts Zugang zu medizinischer Grundversorgung ermöglicht, darunter Notfalloperationen, körperliche Rehabilitation, Prothesen und psychosoziale Unterstützung, die Bereitstellung lebenswichtiger Medikamente und die Betreuung von Opfern geschlechtsspezifischer Gewalt. Sie trägt zur Wiederherstellung der medizinischen Grundversorgung in den Konfliktgebieten bei. Die Kommission unterstützt außerdem den von humanitären Organisationen eingerichteten „Schnellreaktionsmechanismus“, der im Falle einer erneuten Vertreibung oder eines anderen Schocks die schnelle Bereitstellung grundlegender humanitärer Hilfe ermöglicht.

Von der EU finanzierte humanitäre Organisationen haben zur Wiederherstellung grundlegender Bildungsdienste in den konfliktgeplagten Bengasi und Sirt beigetragen, was Tausenden von Mädchen und Jungen den Zugang zu Grundbildung und psychosozialer Unterstützung ermöglicht hat.

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Libyen

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