Katastrophen
EU verstärkt Unterstützung für #Ethiopia: Soforthilfe für Flüchtlinge, Binnenvertriebene und zur Bekämpfung von Naturkatastrophen
Bei einem offiziellen Besuch in Äthiopien kündigte Christos Stylianides, Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, humanitäre Hilfe in Höhe von 89 Mio. EUR für den Zeitraum 2018-2019 an, während er EU-Hilfsprojekte in der somalischen Region in Ostäthiopien besuchte, in der viele Menschen aufgrund interner Konflikte aus ihren Häusern geflohen sind.
Aus dem Qologi-Lager für Binnenvertriebene in der Nähe von Jijiga, der Hauptstadt der somalischen Region, erklärte Kommissar Stylianides: „Äthiopien ist ein wichtiger Partner für die Europäische Union. Da das Land tiefgreifende positive politische Veränderungen durchmacht, wird die EU ihre Unterstützung für die bedürftigsten Äthiopier verstärken. Ich habe selbst erlebt, wie wichtig unsere humanitäre Hilfe für den Alltag der Vertriebenen ist. Sie hilft ihnen, ihre Kinder zu ernähren, sie mit Medikamenten zu versorgen und sie zur Schule zu schicken. Diese EU-Hilfe rettet Leben.“
Die EU-Mittel werden verwendet, um die Bedürfnisse von Vertriebenen in Äthiopien, Flüchtlingen aus Nachbarländern sowie die Bekämpfung von Naturkatastrophen wie Dürre zu befriedigen. Derzeit sind fast 3 Millionen Menschen im Land vertrieben und rund 1 Million Flüchtlinge aus Nachbarländern. Während seiner Mission traf Kommissar Stylianides mit dem äthiopischen Präsidenten Sahle-Work Zewde und dem Präsidenten der Region Somalia, Mustafa Mohammed Omar, zusammen. Er hielt auch verschiedene Treffen mit anderen äthiopischen Behörden, Vertretern der Afrikanischen Union und mit Partnern ab, die Hilfe vor Ort leisten.
Der volle Pressemitteilung und auch die Fotos und Videos der Mission sind online verfügbar.
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