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Europaabgeordneter: „Helft Kriegsflüchtlingen, aber nicht Menschenhändlern“

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maxresdefaultEiner der führenden britischen Europaabgeordneten ruft Politiker in ganz Europa dazu auf, der Flüchtlingshilfe höchste Priorität einzuräumen, ohne den Menschenhandel zu fördern.

Östlich Englands MdEP Vicky Ford (Abbildung) reagierte auf EU-Pläne für obligatorische Quoten, die jeden Mitgliedstaat zwingen würden, eine Mindestanzahl von Flüchtlingen aufzunehmen. Großbritannien ist nicht Teil davon.

Ford sagte: „Niemand entscheidet sich dafür, Flüchtling zu sein, und Großbritannien hat seinen eigenen Plan, um denjenigen zu helfen, die durch den Bürgerkrieg aus Syrien vertrieben werden. Er konzentriert sich zu Recht auf die Hilfe für verwaiste und gefährdete Kinder. Es ist ein brutaler Konflikt, in dem Folter und sexuelle Gewalt ein erschreckend häufiges Kriegsmittel sind.

„Die Länder müssen zusammenarbeiten, um den Flüchtlingen zu helfen, die vor schrecklichen Kriegen fliehen, aber verschiedene Länder können diese Hilfe auf unterschiedliche Weise leisten. Großbritannien leistet bereits mehr Hilfe in Syrien als der Rest Europas zusammen und indem es anbietet, die am stärksten gefährdeten Flüchtlinge aus UN-Lagern umzusiedeln, wird es den Menschenhändlern, die diese Kinder ausbeuten, das Handwerk legen.“

In der europäischen Debatte zur Lage der Union forderte die Europaabgeordnete ihre Kollegen auf, bei der Gewährung von Asyl die Auswirkungen auf ihre Nachbarn zu bedenken und der Bekämpfung des abscheulichen Menschenhandels höchste Priorität einzuräumen.

„Die Gewährung des Flüchtlingsstatus gibt einer Person nicht automatisch das Recht, sich in ganz Europa zu bewegen. Wenn ein Flüchtling in Deutschland aufgenommen wird, kann er oder sie nicht nach Großbritannien reisen. Das muss klar sein, sonst wird das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Freizügigkeit in Europa weiter gefährdet.“

Ford schloss mit der Forderung nach weiteren Wirtschaftsreformen. „Selbst in dieser schwierigen Zeit dürfen wir andere Reformen zum Aufbau wettbewerbsfähigerer Volkswirtschaften in Europa nicht aufschieben. Wenn die Länder keinen langfristigen Wirtschaftsplan haben, werden sie nicht in der Lage sein, die Menschen in ihren eigenen Ländern oder andere Länder zu unterstützen, die unsere Hilfe brauchen.“

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