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Klimawandel

Abkommen über künftige CO2-Emissionsreduzierungen für Neuwagen und Lieferwagen vereinbart - Die Unfähigkeit des Rates, internationalen Klimaschutzverpflichtungen nachzukommen, behindert echte Fortschritte

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Die Verhandlungen über CO2-Reduktionsstandards für neue Autos und Transporter wurden gestern Abend abgeschlossen. Es wurde vereinbart, die Emissionsreduktionen für 37,5% und 31% CO2 für Autos und Transporter in 2030 zu erreichen. Bei 2025 müssen die Reduktionen sowohl für Autos als auch für Lieferwagen 15% betragen. Die von ALDE unterstützte Position des Europäischen Parlaments bestand in einer 20-Reduzierung von 2025 und 40-Reduktion in 2030 sowohl für Autos als auch für Transporter.
Nils TORVALDS

Nils TORVALDS

Nils Torvalds, MdEP, sagte: „Obwohl es uns gelungen ist, eine deutliche Verbesserung des Pkw-Ziels für 2030 im Vergleich zum ursprünglichen Kommissionsvorschlag zu erreichen und die Vereinbarung durch die deutliche Reduzierung verschiedener negativer Aspekte der Ratsposition zu stärken, bleibt diese Vereinbarung dennoch hinter dem zurück, was das Europäische Parlament zur Einhaltung des Pariser Abkommens für notwendig erachtet hat. Ich bin enttäuscht und traurig darüber, dass erst vor wenigen Tagen in Kattowitz alle Institutionen und Vertreter der Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschlands, großspurig über Verpflichtungen zu Klimazielen gesprochen haben. Jetzt, an einem ganz normalen Montag in Brüssel, ist dieses Ziel völlig vergessen. Die Unfähigkeit, das, was in Reden so viel betont wird, in die Praxis umzusetzen, hat uns letztendlich daran gehindert, bei anderen wichtigen Themen wie den Zielen für 2025 echte Fortschritte zu erzielen. Dass wir zwei Tage nach Kattowitz kein besseres Ergebnis erzielen konnten, spricht für sich und ist ein Augenöffner.“

Die niedrigeren Ambitionen bei den Emissionszielen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 2025 bergen die Gefahr, dass einige Mitgliedstaaten ihre Chance verpassen, im Rahmen der EU-Lastenteilungsverordnung bis 2030 gute Fortschritte bei der Erreichung ihrer verbindlichen Emissionsreduktionsziele zu erzielen. Je niedriger die Ambitionen im Jahr 2025, desto höher und anspruchsvoller müssen sie im Hinblick auf 2030 und die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts sein. Die Verzögerung notwendiger Fortschritte ist kein ernsthafter Ansatz im Umgang mit dem Klimawandel.

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