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#EUETS: Europäischer Gerichtshof Urteil geschaffene Kommission 10 Monate ETS Zahlen zu überprüfen

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Kohlenstoffemissionen-GettyDer Europäische Gerichtshof hat heute (28. April) über eine Reihe von Fällen entschieden, die von Unternehmen in Italien, den Niederlanden und Österreich wegen der ihnen von den nationalen Behörden gewährten Emissionszuteilungen eingereicht wurden. Das Gericht stellte fest, dass Fehler in den von der Kommission erhaltenen Daten bedeuten, dass die Beträge korrigiert werden müssen.

Das Gericht stellte fest, dass die aus EU-Ländern erhobenen Daten aufgrund von Missverständnissen in verschiedenen Sprachversionen der Richtlinie über das Emissionshandelssystem (EHS) nicht immer korrekt waren. Dies bedeutete, dass die Kommission den jährlichen Höchstbetrag der Zertifikate nicht genau bestimmen konnte. Der Hof hat festgestellt, dass der maximale jährliche Betrag der Zertifikate höher oder niedriger sein könnte als der bisher von der Kommission festgelegte.

Um ernsthafte Auswirkungen auf eine große Anzahl von nach Treu und Glauben eingegangenen Rechtsbeziehungen zu vermeiden, wird die Entscheidung des Gerichtshofs keine Auswirkungen auf die bereits erfolgten endgültigen Zuweisungen haben.

Angesichts des durch diese Entscheidung geschaffenen rechtlichen Vakuums hat der EuGH erklärt, dass sein Urteil erst nach zehn Monaten Wirkung entfalten wird. Auf diese Weise kann die Kommission die erforderlichen Maßnahmen zur Behebung dieser Situation ergreifen.

Der konservative Europaabgeordnete Ian Duncan fordert die Europäische Kommission auf, dringend auf ein Urteil zu reagieren, das ihr wichtigstes Emissionshandelssystem in Frage stellt. Duncan verfasst den Bericht des Europäischen Parlaments zur sogenannten „Phase-IV-Reform“, die das EU-Emissionshandelssystem für die Zeit nach 2020 betrifft. Duncan sagte: „Wir befinden uns plötzlich in einer rechtlichen Schwebe, und das zu einem Zeitpunkt, der für die Phase-IV-Reform von entscheidender Bedeutung ist. Die Kommission muss die Situation so schnell wie möglich klären.“

„Diese Entscheidung ist bedeutsam, da sie Auswirkungen darauf haben wird, wie viele Zertifikate in Phase IV kostenlos angeboten werden. Ersten Analysen zufolge könnte der Anteil von 57 % auf 58 % steigen.“

Der WWF begrüßte die heutige Entscheidung. Das Gericht habe festgestellt, dass energieintensive Industrien zu viele Verschmutzungsgenehmigungen erhalten hätten. Der WWF plädiert für eine schrittweise Abschaffung der Verschmutzungsgenehmigungen.

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Die Kommission prüft die Auswirkungen des Urteils:

 

 

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