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Ungarn

Ungarn wird nächste Woche neue Gesetze zur Freigabe von EU-Geldern vorlegen

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Gergely Gulyas ist der Stabschef von Viktor Orban, dem ungarischen Ministerpräsidenten. Er spricht am 16. September 2019 in Budapest mit Reportern.

Der Chefsprecher von Ministerpräsident Viktor Orban sagte am Samstag (17. September), die ungarische Regierung werde dem Parlament nächste Woche neue Gesetze vorlegen, um den Konflikt mit der Europäischen Kommission zu beenden und den Zugang zu Geldern der Europäischen Union zu ermöglichen.

Zwei EU-Beamte kündigten an, sie würden die Aussetzung von Milliarden an EU-Geldern für Ungarn aufgrund von Korruptionsbedenken empfehlen. Dies wäre Orbáns erster derartiger Schritt.

Eine große Mehrheit der EU-Gesetzgeber hat am Donnerstag (15. September) dafür gestimmt, den Schaden zu verurteilen, den der Veteran Orban der Demokratie in Ungarn zugefügt hat. Orban ist seit 2010 an der Macht und erhöht den Druck auf den Block, die Mittel zu kürzen.

Budapest kündigte an, eine Antikorruptionsbehörde sowie eine Arbeitsgruppe von Nichtregierungsorganisationen einzurichten, um die Verwendung von EU-Geldern zu überwachen.

Gergely Gulyas erklärte, dass entweder die Regierung die Forderungen der Europäischen Kommission akzeptiert habe oder wir in den Bereichen, die wir nicht akzeptieren konnten, einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiss erzielt hätten.

„Die Regierung hat diese Verpflichtungen bei der heutigen Sitzung erörtert und gebilligt“, erklärte er. Er kündigte außerdem an, dass Orbáns Regierung das Parlament auffordern werde, die entsprechenden Gesetze im Schnellverfahren zu verabschieden.

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Gulyas erklärte, die neuen Gesetze würden im November in Kraft treten. Dies könnte Gulyas‘ Ende der Strafmaßnahmen gegen Ungarn bedeuten. Der Zugriff auf Milliarden Euro ist weiterhin gefährdet.

Gulyas erklärte, die konstruktiven Verhandlungen mit der Kommission über zwei Monate hinweg seien „statt gegenseitigem Misstrauen“ ein Schritt hin zu gegenseitigem Vertrauen. Er sagte außerdem, Ungarn warte „in völliger Ruhe“ auf die Entscheidung der EU.

Laut der EU-Betrugsbekämpfungsbehörde gab es in Ungarn zwischen 2015 und 19 die meisten Unregelmäßigkeiten bei den EU-Geldern. Brüssel forderte stets Transparenz und Wettbewerb bei der öffentlichen Auftragsvergabe in Ungarn.

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