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Ungarn

Der Trugschluss der Souveränität

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Action for Democracy verurteilt aufs Schärfste den Gesetzentwurf zum „Schutz der Souveränität“, der gestern Abend der ungarischen Nationalversammlung vorgelegt wurde. Er nutzt die Aktivitäten unserer Organisation als Vorwand, um einen bösartigen Angriff auf die freie und unabhängige Zivilgesellschaft in Ungarn zu starten.

Zum dritten Mal in den letzten sechs Jahren versucht das Orbán-Regime, die politische und soziale Opposition, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen sowie letztlich alle Organisationen, über die es keine Kontrolle hat, zu delegitimieren. Der Vorsitzende der Fidesz-Fraktion, Máté Kocsis, machte keinen Hehl daraus, dass das Gesetz darauf abzielt, „linke Journalisten und Pseudo-Zivilisten“ zu entmachten. Dies zeichnet ein äußerst beunruhigendes Bild davon, wie die Fidesz-Regierung über Institutionen denkt, die unabhängig von staatlicher Einflussnahme sind. 

Die klare Absicht dieses Gesetzesentwurfs im Putin-Stil besteht darin, die Presse und die Zivilgesellschaft unabhängig zu machen und zivilgesellschaftliche Organisationen in einem Ausmaß auszuschließen und zu stigmatisieren, das besorgniserregende Parallelen zu den Praktiken totalitärer Regime aufweist.

"„Wir von Action for Democracy sind stolz auf unsere Arbeit und lassen uns nicht zum Sündenbock machen. Der jüngste Versuch der Regierung, ihre Macht weiter auszubauen, bestärkt uns in unserer Entschlossenheit, die ungarische Zivilgesellschaft und Organisationen, die sich für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen, weiterhin mit aller Kraft zu unterstützen. Wir machen die internationale Gemeinschaft auf die Gefahren des Rechts aufmerksam und stehen solidarisch an der Seite all jener, die sich für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Werte in Ungarn einsetzen“, sagte David Koranyi, Präsident von Action for Democracy.

Für ein umfassendes Verständnis des jüngsten Gesetzesvorschlags in Ungarn, der Parteien und Kandidaten, die ausländische Gelder annehmen, eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren vorsehen könnte, empfehlen wir unseren Lesern, diese detaillierte Analyse zu lesen: Ungarischen Parteien und Kandidaten, die Geld aus dem Ausland annehmen, drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. Dieser Artikel bietet detaillierte Einblicke in die Implikationen und möglichen Auswirkungen dieser bedeutenden politischen Entwicklung.

Action for Democracy ist eine (A4D) ist eine in den USA ansässige gemeinnützige, überparteiliche 501.(c)(4)-Organisation, die durch Spenden von Einzelpersonen und Stiftungen finanziert wird. Unser Beirat besteht aus weltweit anerkannten Wissenschaftlern, Diplomaten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Weitere Informationen finden Sie unter Webseite.

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