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Europäische Kommission

EU an vorderster Front der globalen humanitären Hilfe: 1.5 Mrd. EUR für 2022

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Humanitäre Krisen nehmen weltweit weiter zu. Während Konflikte und Gewalt die wichtigsten humanitären Bedürfnisse ausmachen, wird die Situation durch Naturkatastrophen wie Dürren oder Überschwemmungen, die durch Klimawandel und Umweltzerstörung angeheizt werden, zunehmend verschärft. Um den von diesen Krisen am stärksten betroffenen Menschen weltweit zu helfen, hat die Kommission ihr anfängliches jährliches Budget für humanitäre Hilfe in Höhe von 1.5 Mrd. Das liegt vor allem an Konflikten, zunehmend aber auch an globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel und COVID-2022. Unsere humanitäre Hilfe wird es der EU ermöglichen, ihren Beitrag zu leisten und weiterhin Leben zu retten und die Grundbedürfnisse der betroffenen Bevölkerung zu decken. Das Budget ermöglicht es nicht nur, neue und sehr sichtbare Krisen zu bewältigen, sondern auch bestehende, langwierige oder wiederkehrende humanitäre Krisen, wie sie Kolumbien oder den Südsudan oder die Bevölkerung der Rohingya betreffen, nicht in den Hintergrund zu drängen.“

Die humanitäre Hilfe der EU im Jahr 2022 wird wie folgt verteilt: 469 Mio. EUR werden Afrika südlich der Sahara zugewiesen; 351 Mio. EUR der humanitären Hilfe der EU werden für den Bedarf im Nahen Osten und in Nordafrika bereitgestellt; 152 Millionen Euro werden Projekte in Südosteuropa und der Europäischen Nachbarschaft finanzieren; 188 Millionen Euro werden weiterhin den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen in Asien und Lateinamerika helfen. Die verbleibenden 370 Mio. EUR werden zur Bewältigung unvorhergesehener Krisen oder plötzlicher Verschärfungen bestehender Krisen sowie zur Finanzierung anderer Maßnahmen verwendet.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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