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#Fisheries: Neuer Plan in der Ostsee Stabilität der Fischerei Fänge zu gewähren

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20131104PHT23626_originalEin erster Schritt hin zu mehr Stabilität und Vorhersehbarkeit der Fischbestände in europäischen Meeren wurde heute durch die Annahme eines Mehrjahresplans für die Kabeljau-, Herings- und Sprottenbestände in der Ostsee durch den Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments getan. Die Gesetzgebung ebnet den Weg für stabile Fänge und bietet damit lokalen KMU und Fischern bessere Chancen.

„Der Plan für die Ostsee ist der erste seiner Art, der im Rahmen der neuen Gemeinsamen Fischereipolitik aufgestellt wurde. Ähnliche Pläne für die Fischbestände in der Nordseeregion und im Atlantik sowie für alle anderen EU-Gewässer werden folgen“, erklärte Jarosław Wałęsa, MdEP, Berichterstatter und Chefunterhändler des Europäischen Parlaments, nach der Abstimmung. „Der Ansatz der Bewirtschaftung mehrerer Arten ist viel wirksamer als die Bewirtschaftung einzelner Arten. Er berücksichtigt Wechselwirkungen zwischen den Arten, wie etwa den Einfluss des Kabeljaus auf die Herings- und Sprottenbestände und umgekehrt. Die zwischen der Europäischen Kommission, den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament erzielte legislative Einigung wird eine ausgewogene und nachhaltige Nutzung dieser Bestände sicherstellen und die Stabilität der Fangmöglichkeiten und die Lebensgrundlagen der Fischer garantieren“, sagte er.

Kabeljau, Hering und Sprotte sind die wichtigsten Fischbestände im Ostseeraum. Während es seit 2007 einen Bewirtschaftungsplan für die Dorschbestände in der Ostsee gibt, sind die Herings- und Sprottenbestände noch nicht abgedeckt und die Quoten für deren Fänge werden jährlich festgelegt. Der vereinbarte Plan wird die Kabeljau-, Herings- und Sprottenbestände in einem Bewirtschaftungsplan zusammenfassen, damit die Mitgliedstaaten die zulässigen Gesamtfangmengen (TACs) und Fangquoten festlegen können.

„Der Plan wird sicherstellen, dass die Fischereiaktivitäten in der Ostsee auf nachhaltige, vernünftige und wirtschaftlich tragfähige Weise durchgeführt werden, ohne die Umwelt unnötig zu belasten“, so Wałęsa abschließend.

Über den Bericht wird auf der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments im Juni abgestimmt. Der Plan wird zur Festlegung der Fangquoten für 2017 angewendet.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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