Albanien
Grenzmanagement: EU unterzeichnet Frontex-Statusabkommen mit Albanien
Am 15. September unterzeichneten die Europäische Union und Albanien ein neues Abkommen über die operative Zusammenarbeit im Grenzmanagement mit der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex). Das Abkommen wurde von Vertretern des Rates, der Kommission und der albanischen Regierung unterzeichnet.
Die Vereinbarung ist ein Ergebnis der EU-Aktionsplan für den WestbalkanEine verstärkte operative Zusammenarbeit zwischen den Westbalkanpartnern und Frontex wird dazu beitragen, irreguläre Migration und grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen und die Sicherheit an den EU-Außengrenzen weiter zu erhöhen. Das neue Abkommen aktualisiert das bisherige Statusabkommen aus dem Jahr 2019 und ermöglicht nun auch die Entsendung von Beamten der ständigen Reserve von Frontex an die Grenzen zwischen Albanien und den benachbarten Westbalkanpartnern. Nach der Unterzeichnung kann das Abkommen mit Zustimmung des albanischen Parlaments vorläufig angewendet werden. Der endgültige Abschluss des Abkommens bedarf der Zustimmung des Europäischen Parlaments und eines Beschlusses des Rates sowie etwaiger noch ausstehender Ratifizierungsschritte seitens Albaniens.
Die Unterschrift erfolgte am Rande des Berlin-Prozess-Treffen der Innenminister, Gastgeber war gestern in Tirana der albanische Innenminister Taulant Balla. Dort tauschten sich Minister von Westbalkan-Partnern, eine Reihe von EU-Ministern, Vertreter von EU-Agenturen, dem Vereinigten Königreich und internationalen Organisationen über integriertes Grenzmanagement, Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität und Cybersicherheit aus.
Teile diesen Artikel:
EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .
-
China-EUVor 4 TagenDie Kommunistische Partei Chinas verstehen, Chinas neue Chancen nutzen
-
InterviewVor 4 TagenExklusivinterview mit dem Botschafter Kasachstans in den Niederlanden: Warum Kasachstan für Reisende, Investoren und die Zukunft wichtig ist
-
HolocaustVor 4 TagenWarum das Gedenken an den Holocaust an die Roma allein „nicht genug“ ist
-
FrankreichVor 4 TagenMit Tansania kann Frankreich seine führende Position in Afrika wiederbeleben.
