Gesundheit
Neue wissenschaftliche Studie zeigt, dass PFAS das Krankheitsrisiko bei ungeborenen Kindern erhöhen kann
Eine neue wissenschaftliche Studie veröffentlicht in Lancet Planetary Health von Forschern der Universitäten Aberdeen und Örebro weisen darauf hin, dass Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) Menschen bereits im fetalen Entwicklungsstadium beeinträchtigen. Die Studie liefert Hinweise darauf, dass Föten, die PFAS ausgesetzt waren, bereits vor der Geburt einen veränderten Stoffwechsel und eine veränderte Leberfunktion aufweisen, was das Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes im Erwachsenenalter erhöhen kann.
HEAL-Direktor Génon Jensen lobt die wichtige Studie: „Diese aktuelle und gründliche Studie zeigt, was wir schon lange befürchtet haben: PFAS können zukünftige Generationen bereits vor ihrer Geburt negativ beeinflussen, und eine Exposition lässt sich nur schwer vermeiden. Deshalb ist die vorgeschlagene EU-PFAS-Beschränkung heute wichtiger denn je. HEAL fordert die EU auf, einem weitgehend restriktiven Vorschlag Priorität einzuräumen, der Ausnahmeregelungen für alle nicht-essentiellen PFAS-Anwendungen minimiert."
Lesen Sie die Pressemitteilung von der University of Aberdeen und der Universität Örebro für weitere Informationen zur Studie.
Greifen Sie auf den Artikel zu „In-utero-Expositionen gegenüber Perfluoralkylsubstanzen und dem Metabolom der menschlichen fötalen Leber in Schottland: eine Querschnittsstudie” in Lancet Planetary Health.
Um mehr über die EU-PFAS-Beschränkung zu erfahren, die Deutschland, Dänemark, die Niederlande, Norwegen und Schweden der Europäischen Kommission vorgelegt haben, lesen Sie hier HEALs Antwort zur öffentlichen Konsultation.
Hintergrund
PFAS werden häufig in Konsumgütern verwendet, von Kosmetika bis hin zu Kleidung, und die meisten von uns sind ihnen täglich ausgesetzt, z. in unserem Trinkwasser. Sie wurden mit einer Vielzahl von in Verbindung gebracht schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Hormon- und Entwicklungsstörungen bis hin zu Krebs. Schätzungen zufolge sind in Europa über 17,000 Standorte durch PFAS kontaminiert. HEAL hat Licht ins Dunkel gebracht Betroffene Gemeinden ergreifen Maßnahmen gegen die PFAS-Verschmutzung in Dänemark, Italien, den Niederlanden, Schweden und Belgien.
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