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#EUbudget Wichtige Brainstorming-Sitzung in Amsterdam am Mehrjahreshaushalt EU

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BudgetMinister, EU-Kommissare, Mitglieder des niederländischen Parlaments, Wissenschaftler und hochrangige Beamte aus der gesamten Europäischen Union werden am Donnerstag, dem 28. Januar, in Amsterdam zusammentreffen, um über den mehrjährigen Haushalt der EU zu diskutieren. Außenminister Bert Koenders und Finanzminister Jeroen Dijsselbloem organisierten die Brainstorming-Veranstaltung, um eine Diskussion über die Reform des sogenannten mehrjährigen Finanzrahmens in Gang zu setzen.

Out-of-the-Box-Vorschläge

„Verschiedene Länder haben eine kompromisslose Haltung zum langfristigen EU-Haushalt eingenommen“, bemerkte Bert Koenders. „Jedes Land hat seine eigenen heiligen Kühe. Wir hoffen, das zu ändern, indem wir die Debatte jetzt anstoßen und mutige Ideen und unkonventionelle Vorschläge einfordern. Im Idealfall sollte uns dies mehr Spielraum für eine Haushaltsreform in der nächsten Verhandlungsrunde 2018 geben“, fuhr der Minister fort und betonte, dass die Konferenz am Donnerstag den Auftakt zu einer längeren Diskussion markieren solle. „Ziel ist eine offene Debatte. Als EU-Ratspräsidentschaft ist es unsere Verantwortung, die schwierigen Themen anzusprechen.“

Diskussion

Die EU-Kommissarin für Haushalt und Humanressourcen, Kristalina Georgieva, wird ebenfalls auf der Konferenz sprechen. Der EU-Kommissar für Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, Jyrki Katainen, und der italienische Politiker und Ökonom Mario Monti werden ebenfalls an der Diskussion teilnehmen. Zu den niederländischen Teilnehmern zählen der Parteichef der D66, Alexander Pechtold, der frühere Staatssekretär Ben Knapen und der frühere nationale Bürgerbeauftragte Alex Brenninkmeijer.

Änderung ist erforderlich

„Die Diskussion wird davon profitieren, möglichst viele unterschiedliche Teilnehmer in Amsterdam zusammenzubringen“, sagte Koenders. „Derzeit klafft eine Lücke zwischen dem, was in Brüssel über den Haushalt gesagt wird, und dem, was in den Hauptstädten diskutiert wird. Wir können diese Lücke schließen, indem wir alle an einen Tisch bringen. Das wird die Debatte in Gang bringen.“

Koenders ist überzeugt, dass die Konferenz den rund 200 Teilnehmern eine ideale Gelegenheit zum offenen Meinungsaustausch bietet. „Wir brauchen Veränderungen, und dafür braucht es Visionen und Mut“, sagte er.

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