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Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft: Die Bedeutung der Wiederverwendung von Produkten und Materialien

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hazwastemainDer durchschnittliche Europäer verbraucht 14 Tonnen Rohstoffe und erzeugt fünf Tonnen Abfall pro Jahr. Diese Zahlen sehen alarmierend aus, wenn man bedenkt, dass unsere Ressourcen begrenzt sind, aber es könnte eine Lösung geben. Viele Produkte und Materialien können wiederverwendet oder repariert werden, wodurch Abfall reduziert wird. Am Mittwoch (2. Dezember) debattieren die Abgeordneten im Plenum über einen Vorschlag der Europäischen Kommission zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft, in der Produkte so konzipiert sind, dass sie die Wiederverwendung erleichtern.

Die traditionelle Wirtschaft basiert darauf, ein Produkt zu kaufen und es dann zu ersetzen, wenn es nicht mehr funktioniert. In der Kreislaufwirtschaft verlängert sich jedoch der Lebenszyklus von Produkten. Dies kann beispielsweise auf eine verbesserte Haltbarkeit, eine effizientere Abfallentsorgung oder ein besseres Design zurückzuführen sein, das die Reparatur, Wiederverwendung oder Wiederaufbereitung alter Produkte erleichtert. Es könnte sich jedoch auch um neue Geschäftsmodelle handeln, die auf dem Leasing, Teilen oder Verkauf von Gebrauchtprodukten beruhen.

Ein weiteres Beispiel wäre die Reparatur eines defekten Haushaltsgeräts, anstatt es zu ersetzen. In einer Umfrage auf unseren verschiedenen Twitter-Konten gaben jedoch zwei Drittel der Befragten an, dass sie, wenn ihr Toaster nicht mehr funktionieren würde, lieber einen neuen kaufen würden, als ihn zu reparieren.

Kurz und Auflösung In dem am 9. Juli verabschiedeten Gesetz forderten die Abgeordneten ein verbindliches Ziel, die Ressourceneffizienz in der EU bis 30 im Vergleich zum Vorjahr um 2030 Prozent zu steigern. Dies würde das Bruttoinlandsprodukt der EU um fast ein Prozent steigern und nach Schätzungen der Kommission zwei Millionen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Die finnische EVP-Abgeordnete Sirpa Pietikäinen, Autorin des Berichts, sagte: „Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel, einem Systemwandel, der zugleich eine riesige, verborgene Geschäftschance darstellt. Diese kann nur geschaffen werden, indem die Entstehung eines neuen Geschäftsökosystems gefördert wird.“

Die Kommission legt am Mittwoch, dem 2. Dezember, ihren Aktionsplan und einen neuen Legislativvorschlag zur Kreislaufwirtschaft vor.

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