Agrarwirtschaft
Die vorgeschlagene Aufhebung des Lammverbots in den USA ist eine willkommene Nachricht für die Industrie
Die FUW traf sich 2016 mit dem USDA, um über Möglichkeiten zum Export von Lammfleisch zu diskutieren. Von links: US-Agrarspezialist Steve Knight, US-Agrarberater Stan Phillips, FUW Senior Policy Officer Dr. Hazel Wright und FUW Präsident Glyn Roberts
Die Farmers' Union of Wales hat die Nachricht begrüßt, dass das langjährige Einfuhrverbot für walisisches Lamm in die Vereinigten Staaten bald aufgehoben werden soll. Das gab der britische Premierminister Boris Johnson am Mittwoch, 22. September, bekannt.
Die FUW hat in den letzten zehn Jahren in verschiedenen Sitzungen mit dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) über die Aufhebung des ungerechtfertigten Verbots diskutiert. Hybu Cig Cymru – Meat Promotion Wales betonten, dass der potenzielle Markt für walisisches Lammfleisch mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) in den USA innerhalb von fünf Jahren nach Aufhebung der Exportbeschränkungen auf bis zu 20 Millionen Pfund pro Jahr geschätzt wird.
Der stellvertretende Präsident der FUW, Ian Rickman, sagte von seiner Schaffarm in Carmarthenshire: „Jetzt müssen wir mehr denn je andere Exportmärkte erkunden und gleichzeitig unsere seit langem etablierten Märkte in Europa schützen. Der US-Markt ist ein Markt, mit dem wir sehr viel engere Beziehungen aufbauen möchten, und die Nachricht, dass dieses Verbot bald aufgehoben werden könnte, ist eine sehr willkommene Nachricht für unsere Schafindustrie.“
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