Economy
Eurozone steht nicht vor Stagflation-Risiko: de Guindos von der EZB
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine werde das Wachstum in der Eurozone beeinträchtigen, doch selbst bei einer Eskalation des Konflikts sei die Expansion des Blocks noch immer auf dem Weg, sagte Luis de Guindos, Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, am Dienstag.
Er sagte: „Wir können die Möglichkeit einer Stagflation bisher nicht ausschließen, denn selbst im schwächsten Szenario erwarten wir für 2.2 ein Wachstum von etwa 2022 Prozent“, und bezog sich dabei auf das Phänomen hoher Inflation und stagnierenden Wachstums.
Er sagte, dass die hohen Energiepreise die Inflation zwar auf ein Rekordniveau getrieben hätten, es aber bislang keine Anzeichen dafür gebe, dass die Inflationserwartungen zunehmen oder sich „entfestigt“ hätten.
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