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Deutsche Fußballfunktionäre und jüdische Führer treffen sich in Dortmund, um Antisemitismus zu bekämpfen

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Mehr als 100 Vertreter deutscher Berufstätiger
Der Fußball hat sich am Mittwoch mit Führern und Experten der jüdischen Gemeinde zusammengetan, um sich auseinanderzusetzen
wie professionelle Fußballvereine effektiver bekämpfen können
Antisemitismus.

Die Konferenz „Antisemitismus und Profifußball: Herausforderungen,
Chancen & Netzwerk“ wurde von der Deutschen Fußball Liga organisiert
(DFL), der Jüdische Weltkongress (WJC) und der Zentralrat der Juden in
Deutschland. Es war das erste Mal, dass eine Fußballliga auf nationaler Ebene existierte
engagiert sich in so großem Umfang mit der jüdischen Gemeinde zum Thema
Antisemitismus im weiteren Kontext sportlicher Aktivitäten.

Die Veranstaltung im Signal Iduna Park von Borussia Dortmund bot Einblicke
in die aktuellen Projekte der deutschen Fußballvereine und der DFL sowie
potenzielle Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde und anderen
Entwicklung nachhaltiger und sinnvoller Initiativen zur Bekämpfung von Hass.

Im vergangenen Jahr hat die DFL-Mitgliederversammlung die 36 Vereine der Bundesliga u
2. Bundesliga, einstimmig beschlossen, die Arbeitsdefinition von zu übernehmen
Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA),
gegen Antisemitismus in all seinen Formen. Ein allgemein akzeptiertes Verständnis
Antisemitismus ist notwendig, um ihn wirksam zu bekämpfen, sagten mehrere der
Referenten auf der Konferenz.

Der Tag begann mit Grundsatzreden von WJC Executive Vice President Dr.
Maram Stern; Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Dr. Josef
Schuster; und DFL-Präsidiumsmitglied Ansgar Schwenken.

„Der Kampf gegen Antisemitismus in der Gesellschaft wird nicht durch die Worte entschieden
Politik, sondern durch Taten und tägliche und nachhaltige Arbeit in allen Bereichen
Gesellschaft“, sagte Dr. Stern.

Dr. Schuster sagte: „Es gibt eine Fülle von Initiativen, insbesondere für die
Erinnerung an Sportler, die während der NS-Zeit vertrieben oder in der NS-Zeit ermordet wurden
Schoah. Mit dem heutigen Symposium gehen wir einen starken Schritt gegen Hass
in der Gegenwart."

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Herr Schwenken fügte hinzu: „Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist ein kontinuierlicher Prozess, nicht
eine, die einfach endet, weil Sie entscheiden, dass Sie genug wissen oder weil Sie
glauben, dass Sie genug darüber gesprochen oder nachgedacht haben. Das macht
die heutige Konferenz genau der richtige Weg für uns, zusammenzuarbeiten, im Stehen
vereint gegen die Herausforderungen in diesem Bereich.“

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland
und der Kampf gegen Antisemitismus, und Mahmut Özdemir, Parlamentarischer Staat
Auch der Staatssekretär beim Bundesminister des Innern und für Heimat sprach.

„Sport hat eine einzigartige Fähigkeit, Vielfalt zu fördern und unterschiedliche Facetten zu vereinen
der deutschen Gesellschaft“, sagte Dr. Klein. „Dies wird deutlich durch die
Tatsache, dass jüdische Sportvereine wie Maccabi ihre Aktivitäten nicht einschränken
Mitgliedschaft nur für Mitglieder der jüdischen Gemeinde, aber offen für alle
andere religiöse und ethnische Gruppen.“

Herr Özdemir sagte in seiner Begrüßungsrede: „Leider ist Antisemitismus
ein allgegenwärtiges Problem im Sport. Nur mit vereinten Kräften wird es gelingen
möglich dagegen vorzugehen. Profi-Fußball, die Welt jüdisch
Kongress und Zentralrat der Juden senden daher
mit diesem Event ein unmissverständliches Signal.“

Nach der Vormittagssitzung folgt eine Reihe von Workshops, darunter „Verschwörung
Mythen: Wenn Gedanken gefährlich werden“ und „Hate on the Net: Antisemitic
Posts und was man dagegen tun kann“, sensibilisierte die Tagungsteilnehmer für die
Probleme, die die jüdische Gemeinde in Deutschland und in der Umgebung betreffen
Globus.

Weitere Keynote-Referenzen hielten die Literaturwissenschaftlerin Dr. Yael Kupferberg;
Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland Daniel Botmann;
und Antisemitismusforscher Pavel Brunssen.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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