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Bosnien und Herzegowina

EU mobilisiert zusätzliche 2.5 Mio. EUR zur Unterstützung schutzbedürftiger Flüchtlinge und Migranten in Bosnien und Herzegowina

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Die EU hat zusätzliche humanitäre Hilfe bereitgestellt, um schutzbedürftige Flüchtlinge und Migranten in Bosnien und Herzegowina zu unterstützen. Während viele Flüchtlinge und Migranten in von der EU finanzierten Einrichtungen untergebracht sind, befinden sich schätzungsweise über 1,000 Menschen außerhalb der vorübergehenden Unterkünfte mit eingeschränktem Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen. Sie sind mit dem nahenden Winter immer kälteren Temperaturen und zahlreichen Schutzrisiken ausgesetzt, wobei die Situation unbegleiteter Minderjähriger besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Krisenkommissar Janez Lenarčič erklärte: „Rund 4,000 Flüchtlinge und Migranten, die in Bosnien und Herzegowina gestrandet sind und von denen viele im Freien schlafen, benötigen Unterkunft, Nahrung, Wasser, Sanitäranlagen, medizinische Versorgung, Schutz und Kleidung. Um diesen Bedarf zu decken, ist die EU bereit, weiterhin humanitäre Hilfe zu leisten. Die Würde und Sicherheit aller Menschen, insbesondere der Schwächsten, muss jederzeit gewährleistet und geschützt werden. Humanitäre Partner müssen uneingeschränkten Zugang zu Menschen in Not haben, wo auch immer diese sich befinden.“

Mit den neu zugewiesenen 2.5 Millionen Euro wird der Kinderschutz sowie der unbegleitete Minderjährige sowohl innerhalb als auch außerhalb der Einrichtungen weiter unterstützt. Die Mittel werden auch verwendet, um den dringenden Bedarf an Gesundheitsversorgung zu decken, der durch die COVID-19-Pandemie verschärft wurde, einschließlich psychosozialer Unterstützung und psychischer Gesundheit.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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