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Afghanistan

EU-Luftbrückenflug nach Afghanistan bringt Hilfe bei Erdbeben

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Nach der Erdbebenserie, die Anfang dieses Monats Westafghanistan erschütterte, ist heute eine humanitäre Luftbrücke der EU nach Herat gelandet und hat 92 Tonnen lebenswichtiger Hilfsgüter zur Hilfe für die betroffene Bevölkerung gebracht. Von der Gesamtfracht hat die EU 57 Tonnen aus ihren eigenen Lagerbeständen in Dubai gespendet, bestehend aus Decken und Winterausrüstungen für Zelte. Weitere 20 Tonnen Medikamente wurden für die Weltgesundheitsorganisation transportiert und 15 Tonnen Lebensmittel für das Welternährungsprogramm geliefert.

Ein zweiter und dritter Flug sollen in Kürze von Brindisi und Dubai nach Herat und Kabul folgen. Sie werden Sachspenden aus Irland, Italien und Hilfsgütern humanitärer Partner der EU sammeln. Frankreich verstärkt außerdem die Transport- und Lagerkapazitäten der Hilfsgüter.

Der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarčič sagte: „Nach der jüngsten verheerenden Erdbebenserie in Afghanistan ist die EU entschlossen, der bedürftigen afghanischen Bevölkerung unsere Hilfe und Unterstützung zu gewähren. Gemeinsam wollen wir schnelle, konkrete und wirksame Hilfe leisten und damit unsere Solidarität und unser Engagement verkörpern, den Betroffenen beim Wiederaufbau ihres Lebens zu helfen.“

Nachdem das erste Erdbeben Afghanistan am 7. Oktober heimgesucht hatte, genehmigte die EU ein humanitäres Hilfspaket, das 2.5 Millionen Euro an Mitteln für humanitäre Partner vor Ort sowie die Bereitstellung von Sachleistungen aus ihren eigenen EHRC-Beständen umfasste. Zusammen mit den geplanten Flügen beläuft sich die Gesamthilfe der EU als Reaktion auf das Erdbeben auf 4.5 Mio. EUR.

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