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Belgien

#BrusselsAttacks: Dritter Verdächtiger noch auf freiem Fuß

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LaachraouiNajim Laachraoui, der dritte Verdächtige, der angeblich für den Angriff auf den Brüsseler Flughafen verantwortlich ist, wurde von der belgischen Polizei in Anderlecht, Brüssel, nicht festgenommen.

Trotz früherer Aussagen verschiedener belgischer Medien ist der in Anderlecht festgenommene Mann nicht Laachraoui.

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Belgische Zeitungen berichteten, dass Verdächtige, die vermutlich auch der Bombenexperte hinter den Anschlägen von Paris sind, von der Polizei gefasst wurden, nachdem sie über die Überwachungskameras am Flughafen identifiziert worden waren.

Der belgische nationale Sender RTBF war der erste, der Zweifel an Laachraouis Verhaftung äußerte. Er bestätigte, dass es im Zusammenhang mit den Anschlägen eine Festnahme in Anderlecht gegeben habe. aber es konnte nicht bestätigen, ob Laachraoui der Verdächtige war.

Auf der anderen Seite hat der flämische Journalist Michael Sephilha die Nachricht gemeldet, dass Laachraoui in einem Pizzarestaurant in Anderlecht festgenommen wurde. Die festgenommene Person war jedoch nicht der Verdächtige und wurde bereits freigelassen.

In der Pressekonferenz erklärte der belgische Bundesermittler Frederic van Leeuw, dass die beiden Selbstmordattentäter noch nicht identifiziert worden seien, Laachraoui jedoch noch immer auf freiem Fuß sei.

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Die Brüder Ibrahim und Khaled El Bakraoui wurden als zwei der Bomber identifiziert. Die Polizei fand das Testament von Ibrahim El Bakraoui bei einer Durchsuchung in ihrer Wohnung in Scharbeek. Zusammen mit dem Dokument fand die Polizei 15 Kilo Sprengstoff, 150 Liter Aceton, 30 Liter Wasserstoffperoxid, Zünder, einen Koffer voller Schrauben und Nägel und andere Materialien, aus denen Bomben hergestellt wurden.

van Leeuw bestätigte auch die Zahl der Todesopfer: Zur Zeit gab es 31 bestätigte Todesfälle und 260 verwundet, einige von ihnen in kritischen Bedingungen.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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