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Die Kommission führt ein neues Beschwerdesystem ein, um Handelshemmnisse und Verstöße gegen nachhaltige Handelsverpflichtungen zu bekämpfen

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Die Europäische Kommission hat heute (16. November) ein neues Beschwerdesystem zur Meldung von Marktzugangsbarrieren und Verstößen gegen Handels- und Nachhaltigkeitsverpflichtungen in den Handelsabkommen der EU und im Rahmen des Allgemeinen Präferenzschemas eingeführt. Das neue Beschwerdesystem spiegelt die verstärkten Bemühungen der Kommission wider, die Durchsetzung und Umsetzung von Handelsabkommen zu verstärken. Es folgt die Ernennung des ersten Chief Trade Enforcement Officer (CTEO) durch die Kommission im Juli die härteren Maßnahmen zur Durchsetzung der Handelspolitik sowie die 15-Punkte-Aktionsplan der Kommission für Handel und nachhaltige Entwicklung (TSD) von 2018.

Beschwerden werden über ein neues zentrales Single Entry Point-System in der GD Handel weitergeleitet, um einen reaktionsschnellen, fokussierten und strukturierten Prozess zu ermöglichen. Der Exekutivvizepräsident und Handelskommissar Valdis Dombrovskis sagte: „Die Kommission hat der Durchsetzung höchste Priorität eingeräumt und sich stärker auf die Umsetzung von Handelsabkommen konzentriert. Im Rahmen dieses neuen Systems werden Beschwerden im Zusammenhang mit Verpflichtungen zur nachhaltigen Entwicklung den gleichen Schwerpunkt und die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie Marktzugangsbarrieren. Dies ist ein echter Schritt nach vorne, da die Interessengruppen jetzt eine direkte Rolle dabei spielen werden, sicherzustellen, dass die Handelspolitik der EU sowohl Handelsmöglichkeiten als auch die Erhöhung der Arbeits- und Umweltstandards bietet. Das Beschwerdesystem wird allen relevanten Parteien und Unternehmen zugänglich sein, und die Kommissionsdienststellen werden jede Beschwerde bewerten und erforderlichenfalls Maßnahmen ergreifen. “

Eine Pressemitteilung ist verfügbar Online.

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