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Ukraine

Die EU koordiniert mehr Nothilfe für die Ukraine und die Nachbarländer

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Die Slowakei und Polen haben das EU-Katastrophenschutzverfahren aktiviert und um Unterstützung bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms aus der Ukraine gebeten. Angesichts der sich verschlechternden humanitären Lage Hunderttausender Menschen, die auf der Suche nach Sicherheit in Nachbarländer fliehen, koordiniert die Europäische Kommission weiterhin die Nothilfe über das EU-Katastrophenschutzverfahren.

„Russlands Krieg in der Ukraine kommt einer humanitären Katastrophe gleich, die es in Europa seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat“, sagte Janez Lenarčič, Kommissar für Krisenmanagement. „Menschen innerhalb der Ukraine, aber auch Hunderttausende, die in die Nachbarländer fliehen, suchen Sicherheit. Die EU koordiniert über ihr Katastrophenschutzverfahren rund um die Uhr mit den ukrainischen Behörden sowie mit Moldawien, Polen und der Slowakei, die die Vertriebenen aufnehmen. Vielen Dank an alle europäischen Länder, die bereits ihre Unterstützung angeboten haben. Die EU steht in dieser schrecklichen Zeit in voller Solidarität mit dem ukrainischen Volk.“ 

Sechsundzwanzig europäische Länder, darunter Bulgarien, Tschechien, Estland, Luxemburg, Norwegen und Portugal, haben bereits Unterstützung wie medizinische Hilfsmittel, Medikamente, Schlafsäcke und Generatoren angeboten. Nach dem Hilfeersuchen Moldawiens boten Kroatien, Dänemark, Griechenland, Finnland und Schweden zusätzlich zu früheren Angeboten von Frankreich, Österreich und den Niederlanden Artikel wie Krankenwagen, Zelte, Decken und eine Feldküche an. Griechenland und Deutschland schicken Zelte, Decken und Masken in die Slowakei, während Frankreich Medikamente und andere medizinische Ausrüstung nach Polen schickt. 

Die Kommissare Johansson und Lenarčič werden heute einen Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine besuchen. Kommissar Lenarčič wird morgen zusammen mit dem französischen Außenminister nach Moldawien reisen.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.
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