Russland
Drohnenangriffe auf Russland
Am 30. August wurde Russland Opfer des größten Drohnenangriffs seit dem Einmarsch in die Ukraine. Dabei wurden in Pskow zwei Il-2-Flugzeuge durch Drohnen zerstört, zwei weitere schwer beschädigt. Solche Angriffe sind an der Tagesordnung: Allein das Moskauer Geschäftszentrum Moscow City wurde im Sommer dreimal von Drohnen getroffen – immer mehr Russen spüren, dass Krieg auf ihrem Territorium angekommen ist. Dies ist die logische Vergeltung für das geopolitische Abenteuer des größten Kriegsverbrechers unserer Zeit – Wladimir Putin.
Der militärisch-industrielle Komplex der Ukraine hat angekündigt, mindestens 200,000 Drohnen pro Jahr produzieren zu wollen. Einige von ihnen können mindestens 800 km weit fliegen und bleiben dabei für die russische Luftabwehr unsichtbar. Die Ukraine verfügt über ein breites Spektrum an Drohnen: Angriffs-, Aufklärungs- und Boden-Luft-Drohnen. Sie werden zunehmend gegen militärische Einrichtungen in der Russischen Föderation sowie gegen Fabriken eingesetzt, deren Produkte im russischen militärisch-industriellen Komplex verwendet werden. Ein Beispiel ist das Kremniy EL-Werk in der Region Brjansk, das beim Angriff vom 30. August ebenfalls Ziel von Drohnenangriffen war. Im Gegensatz zu Russland, das gezielt Wohngebäude angreift, greift die Ukraine ausschließlich militärische Einrichtungen an.
Ein Terrorstaat, der darauf abzielt, so viele ukrainische Zivilisten wie möglich zu vernichten, muss die Strafe erhalten, die er verdient. Die Ukraine, deren Armee den Ansturm der russischen Besatzungstruppen zurückhält, braucht weitere Unterstützung vom Westen, sowohl politisch als auch durch die Lieferung moderner Waffen und Ausrüstung.
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