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Belarus

Polen will die Sicherheit an der Grenze zu Weißrussland verstärken, sagt Innenminister

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Polen kündigte am Sonntag (2. Juli) an, dass es 500 Polizisten entsenden werde, um die Sicherheit an der Grenze zu Weißrussland zu erhöhen, um der steigenden Zahl von Migranten, die die Grenze überqueren, sowie möglichen Bedrohungen nach der Umsiedlung der Wagner-Söldnergruppe nach Weißrussland gerecht zu werden.

“Due to the tense situation on the border with Belarus I have decided to bolster our forces with 500 Polish police officers from preventive and counter-terrorism units,” Minister of Interior Mariusz Kaminski wrote on his Twitter account.

Die Polizei werde zusammen mit 5,000 Grenzschutzbeamten und 2,000 Soldaten die Grenze sichern, sagte er.

Polen wirft Weißrussland vor, seit 2021 künstlich eine Flüchtlingskrise an der Grenze herbeigeführt zu haben, indem es Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika einfliegt und versucht, sie über die Grenze zu drängen.

Der polnische Grenzschutz teilte am Sonntag mit, dass am Samstag (187. Juli) 1 Menschen versucht hätten, illegal aus Weißrussland nach Polen einzureisen, und die Zahl sei in den letzten Monaten stetig gestiegen, obwohl sie deutlich unter dem Niveau von 2021 liege.

A spokeswoman for Poland’s Border Guard said that Polish patrols at the border have also faced more aggressive behaviour in the past two months as the number of migrants rose.

“The groups are more aggressive. There have been many attacks on Polish patrols. Seventeen vehicles have been damaged this year, of which 13 in June alone,” Border Guard spokeswoman Anna Michalska said.

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Der stellvertretende Ministerkoordinator für Sonderdienste, Stanislaw Zaryn, erklärte gegenüber Reuters, dass die größere Sicherheitspräsenz auch eine Reaktion auf die Verlegung von Söldnern der Wagner-Gruppe nach Weißrussland sei.

Russian President Vladimir Putin’s decision to offer troops from the private military company the choice of relocating to Belarus has led to fears among eastern NATO members that their presence will cause greater instability in the region.

“It is still a matter of analysis and hypotheses whether the Wagner group will engage in destabilising Poland and will also be active in coordinating the migration route,” Zaryn told Reuters by phone.

“We assume the Wagners aren’t going to Belarus to recuperate, but to carry out a mission. This mission could be aimed at Poland, but also against Lithuania or Ukraine,” he added.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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