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Europäische Kommission

Die Mitgliedstaaten haben im Jahr 2021 Fortschritte bei der Einhaltung der Mehrwertsteuervorschriften erzielt, auch wenn die Verluste nach wie vor erheblich sind

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Laut einem heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten neuen Bericht haben die meisten EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2021 Fortschritte bei der Durchsetzung der Mehrwertsteuer-Konformität erzielt. Die jährliche Studie zur Mehrwertsteuerlücke, die die Differenz zwischen theoretisch erwarteten Mehrwertsteuereinnahmen und dem tatsächlich eingenommenen Betrag misst, zeigt, dass den Mitgliedstaaten im Jahr 61 rund 2021 Milliarden Euro an Mehrwertsteuer verloren gingen, verglichen mit 99 Milliarden Euro im Jahr 2020.

Diese Zahl stellt Einnahmenverluste dar, die unter anderem hauptsächlich auf Mehrwertsteuerbetrug, Steuerhinterziehung und -umgehung, nicht betrügerische Insolvenzen, Fehlkalkulationen und Finanzinsolvenzen zurückzuführen sind.

Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sagte: „Die deutlichen Verbesserungen bei den jüngsten Zahlen zur Mehrwertsteuerlücke sind eine gute Nachricht für die öffentlichen Finanzen in Europa.“ Sie sind vor allem auf gezielte und konsequent umgesetzte nationale Maßnahmen zurückzuführen. Jetzt müssen wir auch auf EU-Ebene einen starken Vorstoß geben, und das bedeutet, dass wir unsere Vorschläge zur „Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter“ umsetzen müssen, die einen echten Wendepunkt in Bezug auf die Beschleunigung und Erleichterung des Zugangs der Steuerbehörden zu Informationen über Unternehmen darstellen -geschäftliche Transaktionen. Ich fordere die Mitgliedsstaaten auf, sich zügig auf die neuen Maßnahmen zu einigen, damit wir die Umsatzsteuerausfälle – insbesondere solche, die durch grenzüberschreitenden kriminellen Betrug verursacht werden – weiter reduzieren können.“

Der vollständige Bericht mit detaillierten Informationen pro Mitgliedsstaat ist verfügbar Blogbeitragherunterzuladen. Ein Pressemitteilung und einem Factsheet online verfügbar sind.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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