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#GMOs S & D-Abgeordnete lehnen gentechnisch veränderte Sojabohnen ab, was den Einsatz potenziell schädlicher Herbizide fördern könnte

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SojabohnenS & D-Abgeordnete haben heute (3. Februar) einen Vorschlag abgelehnt, die Vermarktung von gentechnisch veränderten Sojabohnen zu genehmigen, die gegen Herbizide resistent sind, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen könnten.

Der Sprecher der S & D Group für Umwelt und Gesundheit, Matthias Groote, MdEP, sagte: „Das Parlament hat den neuen Vorschlag der Kommission zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Futtermitteln im vergangenen Oktober abgelehnt und ebenfalls einen neuen Vorschlag gefordert.

„Wir können den aktuellen Vorschlag der Kommission nicht unterstützen, drei neue gentechnisch veränderte Sojabohnen zuzulassen, die gegen bestimmte Herbizide wie Glyphosat resistent sind. Sie könnten den Einsatz eines Herbizids fördern, das Krebs verursachen und schwerwiegende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann.

„Darüber hinaus wollen die Sozialdemokraten eine Klarstellung darüber, wie die Zulassung von Futter- und Lebensmitteln in Zukunft gehandhabt wird. Wir brauchen diesbezüglich strenge und klare Regeln. Die Kommission muss einen neuen Vorschlag für gentechnisch veränderte Organismen in Lebensmitteln und Futtermitteln vorlegen, der auch die Umweltauswirkungen von gentechnisch veränderten Organismen bewertet.“

„Laut einer Eurobarometer-Umfrage zur Lebensmitteltechnologie sind 58 % der Europäer der Meinung, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVO) für künftige Generationen nicht sicher sind. Diese Bedenken wurden heute berücksichtigt. Unsere oberste Priorität in dieser Angelegenheit ist die Gesundheit und Sicherheit der europäischen Bürger. Unter keinen Umständen sollten diese drei gegen Herbizide resistenten GVO zugelassen werden – da sie negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit haben könnten.“

Guillaume Balas, MdEP von S & D und Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, fügte hinzu: „Dies ist nicht das erste Mal, dass eine Mehrheit der Europaabgeordneten gegen die Zulassung von GVO ist. Die Kommission sollte dieses Signal einer demokratischen Mehrheit berücksichtigen. Es ist auch zu beachten, dass die amerikanischen Behörden die Gefahr von Glyphosat für die menschliche Gesundheit bereits erkannt haben.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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