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Brexit

Merkel sagt, dass Großbritannien in # Brexit-Gesprächen kein "Kirschpflücken" hat

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Deutsche Kanzlerin Merkel Gesten, als sie eine Rede auf Deutsch nachhaltige Entwicklung Kongress in Berlin gibtDie Europäische Union muss eine Beschränkung des britischen Marktzugangs in Erwägung ziehen, wenn London Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am Montag (9. Januar), dass die EU die „vier Freiheiten“ des Blocks in den Brexit-Verhandlungen nicht akzeptiere. schreibt Joseph Nasr.

Merkels Äußerungen verstärken den Druck auf die britische Premierministerin Theresa May, die für ihre Andeutung eines „harten Brexits“ – bei dem Grenzkontrollen Vorrang vor dem Marktzugang haben – kritisiert wurde und ihre Äußerungen klarstellen musste.

Die umstrittenste „Freiheit“ in Großbritannien ist die Freizügigkeit innerhalb der EU.

„Man kann diese (Brexit-)Verhandlungen nicht im Sinne von ‚Rosinenpickerei‘ führen“, sagte Merkel in einer Rede vor Mitgliedern des Deutschen Beamtenbundes in Köln.

„Dies hätte fatale Folgen für die verbleibenden 27 EU-Staaten“, fügte Merkel hinzu. „Großbritannien ist zweifellos ein wichtiger Partner, mit dem man auch nach einem Austritt aus der EU gute Beziehungen pflegen möchte.“

Wichtig sei aber, so die Kanzlerin, „dass wir uns auf der anderen Seite darüber im Klaren sind, dass beispielsweise ein Zugang zum Binnenmarkt nur unter der Bedingung möglich ist, dass die vier Grundprinzipien eingehalten werden. Andernfalls muss man über Grenzen verhandeln.“

May sagte am Montag, ein klarer Bruch mit dem EU-Binnenmarkt sei nicht unvermeidlich. Damit stellte sie Äußerungen klar, die das Pfund im Zusammenhang mit der Möglichkeit eines harten Brexits nach unten gedrückt hatten.

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In einem Interview am Wochenende hatte sie erklärt, dass Großbritannien nicht in der Lage sein werde, „Teile“ seiner Mitgliedschaft im Block zu behalten.

May hat wiederholt erklärt, dass sie ihre Strategie nicht offenlegen werde, bevor sie Artikel 50 des Lissabon-Vertrags der EU aktiviert und damit einige der kompliziertesten Verhandlungen seit dem Zweiten Weltkrieg einleitet.

Sie hat sich weitgehend an das Skript fest, dass sie Großbritannien will die Kontrolle über die Einwanderung wieder zu erlangen, wiederherzustellen, seine Souveränität und auch die bestmöglichen Handelsbeziehungen mit der EU zu erhalten.

Der Binnenmarkt entstand aus dem Maastrichter Vertrag über die europäische Integration von 1992. Darin sind die „vier Freiheiten“ der EU verankert: der freie Waren-, Kapital-, Personen- und Dienstleistungsverkehr.

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