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#Nuclear: Die Abgeordneten ablehnen im Rahmen des Budgets für Kernfusionsprojekt ITER zu unterzeichnen

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KernkraftwerkDer federführende Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments hielt am 4. April seine jährliche Abstimmung über die Entlastung des EU-Haushalts ab.

Die Europaabgeordneten stimmten einstimmig dafür, die Empfehlung abzulehnen, der EU-Haushaltslinie für das Kernfusionsprojekt ITER Entlastung zu erteilen. Der vom Ausschuss verabschiedete Bericht hebt Bedenken hinsichtlich Kostenüberschreitungen, Verzögerungen und Missmanagement hervor.

Das Europäische Parlament ist für die Entlastung des jährlichen EU-Haushalts zuständig. Bei Bedenken hinsichtlich Haushaltsunregelmäßigkeiten können die Abgeordneten die Entlastung für Teile des Haushaltsplans verweigern oder verschieben. Der Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments ist der zuständige Ausschuss und leitet seine Empfehlung an das Plenum weiter.

Igor Soltes, Sprecher der Grünen für Haushaltstransparenz, sagte nach der Abstimmung: Das Kernfusionsprojekt ITER ist ein kostspieliger, nutzloser Automat, für den der europäische Steuerzahler aufkommen muss. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben heute ernsthafte Bedenken gegen das Projekt geäußert, das zu einem großen Teil aus dem EU-Haushalt finanziert wird. Aufgrund von Bedenken hinsichtlich weiterer zukünftiger Kostenüberschreitungen, Verzögerungen, Missmanagement in der ITER-Agentur und negativer Auswirkungen auf andere EU-Haushaltslinien haben die Abgeordneten die Entlastung der EU-Haushaltslinie für ITER abgelehnt. Abgesehen von den ernsthaften Zweifeln an der Durchführbarkeit des Projekts ist klar, dass sein aufgeblähtes Budget keinen sinnvollen Einsatz von Steuergeldern darstellt. Wir hoffen, dass das Plenum des Parlaments die heutige Abstimmung wiederholt und ITER bei der Abstimmung keine Entlastung erteilt.

Weitere Informationen zur jährlichen Haushaltsentlastung hier klicken.

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