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G7 muss gefährliche Abhängigkeit von schmutziger Energie beenden, sagen Friends of the Earth Europe

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14336988035_8f56b44fab_bFreund des OhrsEuropa bringt am 3. Juni in Brüssel seinen Standpunkt zum Ausdruck

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder müssen ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen durchbrechen und in echte Lösungen zur Energiesicherheit investieren, wie etwa Energieeffizienz und gemeinschaftseigene erneuerbare Energien, forderten Friends of the Earth Europe heute (4. Juni).

Während heute in Bonn die internationalen Klimaverhandlungen wieder aufgenommen werden, treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G7 in Brüssel, um Themen wie die Ukraine, Klima und Energie zu diskutieren, zwei Monate nachdem die Klimaforscher vor klimawandelbedingten Risiken durch Extremereignisse gewarnt haben.

G7 countries must not misuse the Ukraine crisis to fast-track further fossil fuel development – including increased shale gas trade and development and to opening Europe’s doors to tar sands, the dirtiest fossil fuel in commercial production. G7 countries should instead focus on sustainable solutions to Europe’s energy security, according to the organization.

Colin Roche, Rohstoffaktivist von Friends of the Earth Europe, sagte: „Unter dem Deckmantel der Energiesicherheit treiben die G7-Staats- und Regierungschefs eine von Unternehmen vorangetriebene Agenda für schmutzige Energie voran.“ Dadurch wird die Nutzung fossiler Brennstoffe für Jahrzehnte blockiert. Der einzige Weg zur Energiesicherheit besteht darin, den Würgegriff der Importe fossiler Brennstoffe zu brechen, die weitere Entwicklung von Schiefergas zu verhindern und unsere eigenen sauberen, gemeinschaftlichen erneuerbaren Energieressourcen zu entwickeln.“

The EU’s proposal for its climate and energy targets for 2030 – the ‘EU 2030 package’ – are already dangerously inadequate according to the organisation. Europe spends billions of euro every year importing dangerous fossil fuels which contribute to climate change. Europe should improve its energy security by enacting three nationally-binding targets: to cut greenhouse gas emissions by at least 60% by 2030, to reduce energy use by 50% and to increase the share of renewables to 45%. In addition, the EU must provide finance for developing countries to help them to tackle climate change.

Susann Scherbarth, Aktivistin für Klimagerechtigkeit und Energie bei Friends of the Earth Europe, sagte: „Wir haben die Klimagespräche in Warschau aus Frustration über den schädlichen Einfluss schmutziger Energiekonzerne auf die Gespräche und die Positionen vieler nationaler Regierungen verlassen.“ Wir sehen die gleiche Geschichte mit der G7. Stattdessen muss Europa fossile Brennstoffe im Boden belassen und eine höhere Energieeffizienz und gemeinschaftseigene erneuerbare Energien fördern – um eine sicherere Zukunft für uns alle zu schaffen.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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