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EU hat starke Maßnahmen zu ergreifen gegen #humantrafficking sagt EWSA

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6359240986228682512144568786_Human-Trafficking2Im Vorfeld der Internationaler Tag gegen den Menschenhandel (30. Juli) Gabriele Bischoff, Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe im EWSA, forderte die EU auf, entschieden gegen den Menschenhandel vorzugehen und insbesondere Kinder, Jugendliche, Frauen und schutzbedürftige Personen zu schützen.

„Menschenhandel ist eine moderne Form der Sklaverei, die wir nicht tolerieren oder ignorieren können. Es ist an der Zeit, unsere Versprechen einzulösen und die Strategie zur Ausrottung des Menschenhandels umzusetzen. Diese Strategie kann nicht ohne die aktive Unterstützung der Zivilgesellschaft umgesetzt werden, die oft direkten Kontakt mit den Opfern hat. Opferhilfsverbände brauchen finanzielle Mittel, ebenso wie die öffentlichen Dienste, die mit dieser inakzeptablen Realität umgehen müssen.“

Die Not der Flüchtlinge, insbesondere der Kinder, verdient besondere Aufmerksamkeit. In 2015 gab es unter den EU-Asylbewerbern nahezu unbegleitete Minderjährige, und laut Europol sind geschätzte 90,000-Kinder seit Ausbruch der Flüchtlingskrise verschwunden. Wir müssen daher besonders wachsam sein, wenn es darum geht, Opfer aufzuspüren und junge Menschen vor dem Risiko des Menschenhandels und der Ausbeutung zu schützen.

Der EWSA hat bereits zuvor zu verstärktem Schutz und besserer Unterstützung der Opfer aufgerufen, die häufig in erster Linie von Basisorganisationen der Zivilgesellschaft identifiziert werden. Mit ihrer Strategie zur Ausrottung des Menschenhandels 2012-2016 hat die EU konkrete Maßnahmen zur Ausrottung des Menschenhandels festgelegt, wie etwa spezialisierte Strafverfolgungseinheiten in den Mitgliedstaaten und die Einrichtung gemeinsamer europäischer Ermittlungsgruppen zur Verfolgung grenzüberschreitender Fälle von Menschenhandel. Der EWSA ist der Ansicht, dass wir auch weiterhin zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen müssen, die den Opfern häufig als Erste Hoffnung geben, indem sie ihnen einen „Ausweg“ aus dem Teufelskreis der Unfreiheit und Sklaverei bieten, der aus diesem abscheulichen Verbrechen resultiert. Der Kampf gegen den Menschenhandel muss eine Querschnittspolitik sein, die sowohl einen echten sozialpolitischen Aspekt als auch Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels umfasst. Außerdem müssen Synergien mit anderen Politikbereichen geschaffen werden.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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