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Africa

Pittella: Afrika ist und bleibt eine Schlüsselpriorität für die S & D-Gruppe

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Gianni-Pitella-CY-IBNA-565x282Nach dem heutigen Treffen (2. September) mit den EU-Botschaftern in Afrika hat der Präsident der S & D-Gruppe, Gianni Pittella (im Bild) sagte: „Das heutige Treffen mit den EU-Botschaftern in Afrika sowie den S&D-Vizepräsidenten Elena Valenciano und Victor Boștinaru, der Vorsitzenden des EP-Entwicklungsausschusses Linda McAvan und dem Mitglied der Gemeinsamen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU, Marie Arena, war eine echte Gelegenheit, die jüngsten Entwicklungen in den afrikanischen Ländern zu diskutieren und über konkrete Initiativen und Maßnahmen der EU nachzudenken, um die Bemühungen um mehr Demokratie und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent zu unterstützen.

„Wir glauben, dass der Wandel in den afrikanischen Ländern nicht von außen, sondern von innen kommen wird, und zwar durch die besten politischen und wirtschaftlichen Kräfte Afrikas. Europas Aufgabe ist es, eine proaktive politische und wirtschaftliche Rolle zu spielen und diejenigen zu unterstützen, die nach fortschrittlichen Lösungen suchen, um echte Demokratie zu fördern. Die Europäische Union sollte ihre Rolle vom bloßen Zahler zu einem glaubwürdigen Akteur entwickeln, insbesondere indem sie den Menschen, insbesondere den jüngeren Generationen, hilft, indem sie akzeptable Bedingungen für Bildung und Beschäftigung schafft.

„Ein vereintes Europa muss sich für eine gerechte Entwicklung einsetzen und darf nicht nur einseitige nationale Initiativen verfolgen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die politische und wirtschaftliche Entwicklung mit der Achtung der Menschenrechte und dem Kampf gegen jede Form von rassistischer, finanzieller oder klassenbezogener Diskriminierung und Ungleichheit einhergehen muss. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass Diskriminierung und Ungleichheit Extremismus und terroristische Tendenzen wie Boko Haram hervorrufen, die eine echte globale Bedrohung darstellen.

„Die Sozialdemokratische Fraktion arbeitet in diese Richtung und wird dies auch weiterhin tun, um Korruption zu bekämpfen und verantwortungsvolle Regierungsführung zu fördern. Aus diesem Grund werden wir Präsident Juncker auffordern, Afrika zu einer zentralen Priorität in der Außenpolitik der EU zu machen. Aus diesem Grund organisiert die Sozialdemokratische Fraktion im Dezember dieses Jahres eine Afrika-Woche im Europäischen Parlament. Unsere Fraktion ist und bleibt wirklich engagiert bei den Wahlbeobachtungsmissionen in Afrika, da wir fest davon überzeugt sind, dass sie ein grundlegendes Instrument zum Aufbau der Demokratie darstellen. Darüber hinaus fordern wir die afrikanischen Staats- und Regierungschefs dringend auf, den Wahlprozess sowie den Wortlaut der Verfassung in ihren Ländern zu respektieren.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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