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Sassoli: „Europa braucht ein neues Projekt der Hoffnung“

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Europa muss ein neues Projekt aufbauen, das innovativ, schützt und beleuchtet, der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli (im Bild) sagte den Staats- und Regierungschefs der EU, EU-Angelegenheiten.

Sassoli sprach zu Beginn eines Ratsgipfels der EU-Staats- und Regierungschefs, der am vergangenen Donnerstag (16. Dezember) in Brüssel stattfand. Sassoli sagte in seiner Rede, er wolle auf Lücken im europäischen Projekt aufmerksam machen und sich nicht nur auf aktuelle Themen konzentrieren.

Während Europa in verschiedenen politischen Angelegenheiten Fortschritte gemacht hat, wie z der Green Deal und der digitale Wandel, die Pandemie ebbe immer noch nicht ab und die EU komme nicht so voran, wie sie sollte, sagte der Parlamentspräsident.

Daher, betonte er, brauche die EU ein neues Projekt der Hoffnung, „um uns alle zu vereinen, ein Projekt, das unsere Union, unsere Werte und unsere Zivilisation verkörpert, ein Projekt, dessen Wert für alle Europäer klar ist und das unser Sammelpunkt sein kann“. .“

Die drei Stichworte

Seiner Vision nach sollte das Projekt ein „Dreieck-Ansatz“ mit einem Europa sein, das innoviert, schützt und erleuchtet.

In Bezug auf Innovation sollte dies nicht nur als Notwendigkeit technischer Innovation verstanden werden, sondern ebenso als allgemeines Gefühl der Kreativität in den EU-Institutionen, in der Politikgestaltung, im Handeln und sogar in der Lebensweise. Hier hat er betont, dass die Konferenz der Zukunft Europas „sollte uns helfen, innovative Wege zu finden, um das Gefühl wiederzuerwecken, dass Europa ein Projekt ist, mit dem sich alle Europäer identifizieren können“.

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Er erwähnte, dass andere Wege der Innovation darin bestünden, dem Parlament das Recht auf gesetzgeberische Initiative zu geben sowie neue eigene Ressourcen um das finanzielle Potenzial der EU zu steigern.

In Bezug auf den Schutz betonte Sassoli, dass die EU besser auf die Krisen von morgen vorbereitet sein muss, die ökologischer, wirtschaftlicher, diplomatischer oder militärischer Natur sein können. Konkret hob der Parlamentspräsident die politischen Maßnahmen der EU für eine gemeinsame Verteidigung hervor, Außengrenzenmanagement, Mindestlöhne und Energiearmut.

Schließlich soll die EU auch „Leuchtturm und Inspiration nicht nur für unsere Mitbürger in Europa, sondern auch über unsere Grenzen hinaus“ für Demokratie, Freiheit und Wohlstand sein. „Es liegt nun an uns, diese Visionen Wirklichkeit werden zu lassen, damit Europa seinen Status und seine Versprechen im Dienste aller Europäer halten kann“, fügte er hinzu.

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