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Aktualisierte Fischereimaßnahmen im Nordostatlantik: grünes Licht von Vertretern der EU-Mitgliedstaaten

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EU member states’ representatives greenlight an agreement reached between the Council’s and the Parliament’s negotiators on updated fisheries measures in the North-East Atlantic Fisheries Commission (NEAFC) area.

Nach der formellen Verabschiedung wird die Verordnung neue Regeln für die Bewirtschaftung, Erhaltung und Kontrolle des NEAFC-Gebiets sowie Kontrollmaßnahmen für bestimmte pelagische Arten im Nordostatlantik, die bei Konsultationen mit den Küstenstaaten vereinbart wurden, in EU-Recht umsetzen. Der Text wird außerdem alle NEAFC-Maßnahmen, die derzeit von verschiedenen Verordnungen abgedeckt werden, in einer einzigen Verordnung zusammenfassen.

“Numerous member states are active in the NEAFC area. The transposition of these fisheries measures is therefore important and will help streamline our cooperation with international partners, as well as ensure the sustainability of the fisheries sector in the North-East Atlantic.”
Hilde Crevits, belgische flämische Ministerin für Wohlfahrt, öffentliche Gesundheit und Familie und zuständig für Fischerei

Hauptelemente des Updates

Zu den neuen NEAFC-Maßnahmen, die durch die Verordnung umgesetzt werden sollen, gehören Änderungen zur Verbesserung der Kontrolle von Umladevorgängen auf See sowie Vorschriften für Abfälle von Schiffen und die Rückholung verlorener Ausrüstung.

Mit dem übergeordneten Ziel, die Nachhaltigkeit der Fischerei zu verbessern, 22-Arten wird zur Liste der Arten hinzugefügt, für die Das Wegwerfen von Fängen ist verboten, einschließlich Kabeljau, Seezunge und Scholle.

Um zu schützen gefährdete Meeresökosysteme, wie Tiefseekorallen und Schwämme, erweitert die Verordnung die Verbot des Grundfischens in bestimmten Bereichen bis Ende 2027.

Darüber hinaus umfasst die Verordnung die Umsetzung bestimmter Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit vier pelagische Fischereien im Nordostatlantik, nämlich Makrele, Stöcker, Blauer Wittling und Hering. Diese Maßnahmen wurden von der EU, den Färöern, Grönland, Island, Norwegen und dem Vereinigten Königreich in Konsultationen mit den Küstenstaaten vereinbart.

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Eine dieser Maßnahmen erfordert die Einsatz von Kamera- und Sensortechnik zur Überwachung in Anlande- und Verarbeitungsanlagen, wenn eine Anlandung 10 Tonnen übersteigt und mehr als 3 Tonnen dieser pelagischen Arten pro Jahr gewogen werden.

Nächste Schritte

Der Text wird nun einer rechtlichen und sprachlichen Prüfung unterzogen, bevor er vom Rat und dem Parlament offiziell angenommen und anschließend in Kraft getreten wird.

Hintergrund

NEAFC is the regional fisheries management organisation responsible for managing the fisheries resources covered by the ‘Convention on Future Multilateral Cooperation in the North-East Atlantic’. Measures adopted by NEAFC are Bindung gegenüber seinen Vertragsparteien, einschließlich der EU, außer im Falle von Einsprüchen.

Am 30. Juni 2023 veröffentlichte die Europäische Kommission (Generaldirektion Maritime Angelegenheiten und Fischerei, Kommissar Virginijus Sinkevičius) ihren Vorschlag, die neuesten NEAFC-Empfehlungen, die nicht bereits durch bestehende EU-Rechtsvorschriften abgedeckt sind, in EU-Recht umzusetzen.

Negotiations between the Council and the Parliament took place at technical level in January and February 2024 and resulted in the text endorsed today by EU member states representatives (Coreper). The European Parliament’s rapporteur for this file is Francisco Guerreiro (Verts/ALE).

Endgültiger Kompromisstext

Vorschlag der Kommission

Internationale Fischereiabkommen (Hintergrundinformationen)

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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