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Die Abgeordneten drücken EU zu kommen mit mutigen Friedensinitiative für den Nahen Osten

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israeli_opinion_090213Das Parlament fordert einen neuen Ansatz der EU im israelisch-palästinensischen Konflikt. Die EU müsse ihrer Verantwortung als einflussreicher Akteur gerecht werden und eine mutige und umfassende Friedensinitiative für die Region ergreifen, so die Abgeordneten. Sie bedauerten, dass es trotz der dortigen Ambitionen keine umfassende und kohärente Vision für das Engagement der EU im Nahost-Friedensprozess gebe.

Das Parlament fordert die unverzügliche Wiederaufnahme glaubwürdiger Friedensbemühungen und fordert die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und den EU-Sondergesandten Fernando Gentilini auf, die politische und institutionelle Expertise der EU-Mitgliedstaaten in der Region besser zu nutzen, um im Friedensprozess eine echte politische Rolle zu spielen. Die Abgeordneten betonen, dass nur gewaltfreie Mittel und die Achtung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts einen gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern erreichen können.

Rechte von Zivilisten stehen an erster Stelle

„Die Erhaltung der Tragfähigkeit der Zweistaatenlösung durch konkrete Maßnahmen und die Gewährleistung der uneingeschränkten Achtung der Rechte der Zivilbevölkerung auf beiden Seiten müssen für die EU und die internationale Gemeinschaft oberste Priorität haben“, so die Abgeordneten. Sie betonen, dass die EU bereit sei, auf Grundlage der Arabischen Friedensinitiative mit regionalen Partnern zusammenzuarbeiten. Sie schlagen außerdem vor, die Ziele des Quartetts auf die Suche nach einer politischen Lösung des Konflikts zu konzentrieren.

Rehabilitierung des Gazastreifens – eine Priorität der humanitären Hilfe

Um die Blockade des Gazastreifens zu beenden, muss sein dringender Wiederaufbau und seine Rehabilitation nach dem Sommerkrieg 2014 eine Priorität der humanitären Hilfe für die EU und die internationale Gemeinschaft sein Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten), das in erheblichem finanziellen Druck steht.

Sie fordern außerdem, die EU-Grenzschutzmission EUBAM Rafah „mit einem ehrgeizigeren Mandat und angemessenen Mitteln“ zu reaktivieren, um „eine konkrete Rolle bei der Kontrolle der Grenzen des Gazastreifens zu Ägypten und Israel zu spielen“.

Die Resolution wurde von 525 Stimmen 70 bestanden, mit 31 Enthaltungen.

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