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Verbrechen

Datenaustausch: Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Europol und den Ländern des Nahen Ostens

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Die Abgeordneten betonen, dass im Vorfeld von Gesprächen mit acht Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas für die Stärkung der Zusammenarbeit mit Europol Datenschutzmaßnahmen erforderlich sind.

Ziel der Verstärkung der Zusammenarbeit ist die Verhütung und Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität sowie die bessere Bewältigung der migrationsbedingten Herausforderungen, wie die Erleichterung der irregulären Migration und des Menschenhandels.

Die Abgeordneten haben ihren Beitrag zu den bevorstehenden Verhandlungen mit Jordanien, Türkei, Israel, Tunesien, Marokko, Libanon, Ägypten und Algerien über den Datenaustausch mit Europol in einer Abstimmung am Mittwoch.

Auswirkungen beurteilen

Eine gründliche Folgenabschätzung ist erforderlich, um die Risiken abzuschätzen, die sich aus den vorgeschlagenen Übermittlungen personenbezogener Daten ergeben, so die Abgeordneten. Eindeutige Garantien sind nicht nur für den Schutz der Daten erforderlich, sondern auch für die Achtung der Grundrechte und -freiheiten angesichts der unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen, gesellschaftlichen Merkmale und kulturellen Hintergründe der acht Länder im Vergleich zur EU.

Stellen Sie einen gleichwertigen Schutz sicher

Wenn die Abkommen kein dem EU-Recht entsprechendes Schutzniveau bieten, können sie nicht abgeschlossen werden, sagen die Beschlüsse.

Civil Liberties Ausschussvorsitzender und Berichterstatter Claude Moraes (S&D, UK) sagte: „Heute senden wir sowohl an Rat und Kommission als auch an die betroffenen Länder ein wichtiges politisches Signal, wo die Grenzen und Leitlinien für die bevorstehenden Verhandlungen liegen sollten. Wir haben eine Reihe von roten Linien festgelegt, darunter zur Weiterverarbeitung, zu den Aufbewahrungsfristen für Daten, zum Grundsatz der Spezifität und zum Verbot des Datenaustauschs, wenn die Gefahr grausamer oder unmenschlicher Behandlung besteht. Das im EU-Recht vorgesehene Schutzniveau darf weder direkt noch indirekt geschwächt werden, und wir fordern die Einhaltung europäischer Standards in Bezug auf Datenschutz, Menschenrechte und Rechenschaftspflicht.“

Nächste Schritte

Der Rat hat der Kommission bereits grünes Licht  Verhandlungen im Namen der EU aufnehmen. Das Parlament muss nach den Verhandlungen seine Zustimmung zu den Abkommen geben.

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