Vernetzen Sie sich mit uns

Galileo

Weltraum: Start von zwei weiteren Galileo-Satelliten sichert Europas starke Position bei der Bereitstellung globaler Navigationsdienste

SHARE:

Veröffentlicht

on

Zwei neue Galileo-Satelliten wurden am frühen Sonntagmorgen (5. Dezember) erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet, wodurch sich die Gesamtzahl der Raumfahrzeuge im Orbit auf 28 erhöht. Fünf Jahre nach der ersten Inbetriebnahme von Galileo werden Galileo-Signale von mehr als 2.3 Milliarden Geräte weltweit, von Smartphones bis hin zu Notsignalgeräten.

Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton erklärte: „Seit 2016 bietet der Galileo Open Service herausragende Ortungsgenauigkeit, die mittlerweile von mehr als zwei Milliarden Nutzern weltweit genutzt wird. Galileo verfügt außerdem über einen Such- und Rettungsdienst, der die Zeit zur Ortung von Personen in Not erheblich verkürzt, und bietet den ersten Rückmeldedienst, der Menschen in Not darüber informiert, dass ihr Hilferuf empfangen wurde. Dieser Start stärkt die aktuelle Konstellation und sichert Europas starke Position im Bereich globaler Navigationssatelliten und -dienste.“

Als eine der Hauptkomponenten des Europäischen Weltraumprogramms stellt Galileo frei zugängliche Satellitendaten zur Verfügung, die eine Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung ermöglichen. Diese finden nicht nur Anwendung im Mobiltelefonsektor und in Autonavigatoren, sondern auch in verschiedenen Bereichen wie der Synchronisation von Energienetzen, dem Transport- und Mobilitätssektor, dem Landnutzungssektor und den Diensten zur Ortung von Notfällen. Galileo entwickelt weiterhin bahnbrechende neue Dienste, von In Kürze werden die ersten authentifizierten Signale sowie die ersten hochgenauen Signale von 20 Zentimetern eingeführt. Auch ein innovativer Notfallwarndienst ist in Vorbereitung. Weitere Informationen finden Sie unter Kommissar Bretonisch's Nachricht und konsultieren diese Seite.

Teile diesen Artikel:

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

Trending