Drogen
Reaktion der EU auf #Drugs: Die Kommission will zwei neue psychoaktive Substanzen verbieten
Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, zwei neue psychoaktive Substanzen (NPS) – Cyclopropylfentanyl und Methoxyacetylfentanyl – in der gesamten Europäischen Union zu verbieten. Diese starken synthetischen Opioide können schwere Gesundheitsschäden verursachen, manchmal zum Tod führen, und stellen eine wachsende Bedrohung für die europäischen Bürger dar.
Der für Migration, Inneres und Bürgerschaft zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos erklärte: „Wir haben rasch und entschlossen Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung illegaler Drogen in Europa zu stoppen. 2017 schlugen wir ein Verbot von 16 neuen psychoaktiven Substanzen und strengere EU-weite Vorschriften vor. Heute setzen wir unsere Bemühungen fort, die Europäer besser vor gefährlichen Drogen zu schützen, und schlagen ein Verbot von zwei neuen, potenziell lebensbedrohlichen Substanzen vor. Wir müssen wachsam bleiben, unsere Arbeit fortsetzen und die Situation genau beobachten. In den kommenden Wochen werden wir einen Bericht über die wichtigsten Trends beim Drogenkonsum in der EU vorlegen.“
Nach Angaben der US-Organisation Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht Laut der EMCDDA (European Agency for Drug Administration) werden Cyclopropylfentanyl und Methoxyacetylfentanyl bisher mit insgesamt 90 Todesfällen in der gesamten EU sowie einer Reihe akuter Vergiftungen in Verbindung gebracht. Die Substanzen werden online in kleinen Mengen und im Großhandel als „Forschungschemikalien“ oder als „legaler“ Ersatz für illegale Opioide verkauft. Der Vorschlag der Kommission wird nun von den Mitgliedstaaten im Rat erörtert, der in Abstimmung mit dem Europäischen Parlament über die Annahme der Maßnahmen entscheiden wird.
Weitere Informationen zu den Trends im Drogenkonsum in Europa sind online verfügbar in EU-Drogenbericht 2017.
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