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Europäische Kommission

EU und Grönland unterzeichnen strategische Partnerschaft für nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten

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Am 30. November unterzeichnete die EU in Brüssel ein Memorandum of Understanding (MoU) mit der Regierung Grönlands für eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung nachhaltiger Rohstoffwertschöpfungsketten.

Exekutiv-Vizepräsident für den europäischen Grünen Deal, interinstitutionelle Beziehungen und Zukunftsforschung der Europäischen Kommission Maroš Šefčovič unterzeichnete das MoU mit der grönländischen Regierung, der Ministerin für Wirtschaft, Handel, Bodenschätze, Justiz und Geschlechtergleichstellung, Naaja H. Nathanielsen.

Grönlands umfangreiche natürliche Reichtümer sind ein wichtiger Vorteil für die Nutzung globaler Wertschöpfungsketten, da das Land versucht, seine Wirtschaft auf nachhaltige Weise zu diversifizieren. 25 der 34 kritischen Rohstoffe, die von der Kommission als strategisch wichtig für die europäische Industrie und den grünen Wandel eingestuft wurden, kommen in Grönland vor.

Nach der Unterzeichnung des MoU werden die EU und Grönland gemeinsam einen Fahrplan mit konkreten Maßnahmen zur Umsetzung der strategischen Partnerschaft in die Praxis entwickeln.

Die heute unterzeichnete Partnerschaft bietet beiden Parteien Vorteile. Sie stellt sicher, dass die Ressourcen Grönlands dazu dienen, eine nachhaltige, gerechte und integrative sozioökonomische Entwicklung nach strengsten ESG-Standards zu unterstützen. Gleichzeitig ermöglicht sie es der EU, ihren ehrgeizigen Green Deal umzusetzen und den grünen und digitalen Wandel in beiden Regionen voranzutreiben.

Maroš Šefčovič, Exekutiv-Vizepräsident für den europäischen Grünen Deal, interinstitutionelle Beziehungen und Vorausschau, sagte: „Diese strategische Partnerschaft wird für beide Seiten von großem Nutzen sein. Sie wird es uns ermöglichen, gemeinsam Ressourcen nachhaltig, verantwortungsbewusst und mit öffentlicher Unterstützung zu entwickeln und gleichzeitig Investitionen in den Sektor zu fördern. Und sie wird dazu beitragen, Grönlands Wirtschaft zu diversifizieren, Arbeitsplätze zu schaffen, neue Möglichkeiten für lokale Unternehmen zu eröffnen und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum voranzutreiben.“

Eine Pressemitteilung ist verfügbar Online.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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