Usbekistan
Usbekistan und die UNESCO: Vom Dialog zur systemischen Partnerschaft
Als Usbekistan 2017 eine neue Phase der Zusammenarbeit mit der UNESCO einleitete, ahnten nur wenige, dass das Land innerhalb so kurzer Zeit zu einem aktiven Gestalter der globalen Kultur- und Bildungsagenda werden würde. Heute ist Usbekistan Mitglied des Zwischenstaatlichen Komitees zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes, beteiligt sich an Wissenschafts- und Digitaltechnologieprogrammen und initiiert wichtige internationale Foren unter der Schirmherrschaft der UNESCO..
Diese Transformation ist eine direkte Folge der systematischen Regierungspolitik. In den vergangenen acht Jahren hat sich die Zusammenarbeit mit der UNESCO von einer symbolischen zu einer strategischen Dimension entwickelt: von der Restaurierung von Denkmälern zur Schaffung von Institutionen, von einzelnen Festivals zur Entwicklung eines kulturellen Ökosystems.
In diesem Zeitraum wurden 16 Elemente der reichen usbekischen Kultur in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen: vom Kulturraum Boysun und Shashmaqom bis hin zur Magie von Lazgi, der Bakhshi-Kunst sowie traditionellen Künsten und Handwerken.
Auf Initiative Usbekistans wurden eine Reihe von Resolutionen verabschiedet, darunter „Der Chiwa-Prozess: Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Zentralasien“ (2021), „Folgemaßnahmen zur Erklärung von Taschkent und Verpflichtungen zu Maßnahmen zur Transformation der frühkindlichen Betreuung und Bildung“ und „Die Erklärung von Taschkent anlässlich des Internationalen Tages für den universellen Zugang zu Informationen“ (2023).
„Usbekistan hat bewiesen, dass Kulturdiplomatie ein Instrument der Modernisierung sein kann. Dies ist ein Beispiel dafür, wie das kulturelle Erbe zur Grundlage von Innovation wird“, bemerken Vertreter der UNESCO.
Die Zusammenarbeit reicht über den kulturellen Bereich hinaus. An den Universitäten von Samarkand und Taschkent wurden UNESCO-Abteilungen eingerichtet, und der UNESCO-Usbekistan-Beruniy-Preis für wissenschaftliche Forschung zur Ethik der KI wurde ins Leben gerufen.
Programme in den Bereichen Klimaforschung, Bildung, Wissenschaft und digitale Transformation werden gemeinsam mit der Organisation durchgeführt. Ein UNESCO-Regionalzentrum für die Entwicklung der vorschulischen Bildung wird demnächst in Samarkand eröffnet, und eine gemeinsame Methodik zur Bewertung der Bereitschaft zur Implementierung künstlicher Intelligenz wird vorgestellt.
Die NT-Tron Serie 43rd Die Sitzung der Generalkonferenz stellt eine natürliche Fortsetzung dieses Weges dar. Erstmals beteiligt sich Usbekistan nicht nur am globalen Dialog, sondern prägt dessen Inhalte – von humanitären Werten bis hin zu digitalen Standards.
Für das Land ist dies kein Ergebnis, sondern eine neue Phase. Die Zusammenarbeit mit der UNESCO hat sich von einem äußeren Symbol zu einer systemischen Politik entwickelt – einer Politik, die Menschen, Wissen und Kultur in den Mittelpunkt stellt.
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