Ukraine
Die Ukraine erhält weitere 1 Milliarde Euro aus dem G7-Darlehensbeitrag der EU
Die Europäische Kommission hat die achte Tranche ihres außerordentlichen Makrofinanzhilfe-Darlehens (MFA) an die Ukraine im Wert von 1 Milliarde Euro ausgezahlt und damit die Rolle der EU als größter Geldgeber der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges weiter gestärkt. Die Gesamtunterstützung beläuft sich auf über 170 Milliarden Euro.
Insgesamt beläuft sich die Makrofinanzhilfe auf 18.1 Milliarden Euro und stellt den Beitrag der EU zur von den G7-Staaten geführten Initiative „Außerordentliche Einnahmenbeschleunigung“ (ERA) dar, die der Ukraine insgesamt finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 45 Milliarden Euro bereitstellen soll. Mit dieser jüngsten Zahlung beläuft sich die Gesamtunterstützung der Kommission für die Ukraine im Rahmen dieser Makrofinanzhilfe auf 10 Mrd. € seit Anfang 2025.
Als Präsidentin Ursula von der Leyen am 10. September in ihrem State of the Union-Adressewird die Kommission 6 Milliarden Euro des EU-Beitrags zur ERA-Darlehensinitiative vorfinanzieren. Dadurch kann die EU die notwendige Erhöhung der Militärausgaben in diesem Herbst unterstützen und so der Ukraine helfen, ihren dringendsten militärischen Bedarf zu decken.
Die ERA-Darlehen der G7-Partner sowie das MFA-Darlehen der EU werden aus Erlösen aus in der EU gehaltenen immobilisierten russischen Staatsvermögen zurückgezahlt. Am 25. August zahlte der Ukraine-Kreditkoordinierungsmechanismus zunächst 1.5 Milliarden Euro aus außerordentlichen Einnahmen aus, um die Ukraine bei der Rückzahlung der ERA-Darlehen zu unterstützen.
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