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Journalismus

Mediengewerkschaft verurteilt Tod eines britischen Journalisten in der Ukraine

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Der Nationale Journalistenverband der Ukraine hat die Tötung eines britischen Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters aufs Schärfste verurteilt.

Außerdem hieß es, die Ereignisse der letzten Tage seien für die Medienorganisation und ihre Vertreter in der kriegszerrütteten Ukraine „beispiellos“.

Dabei handelte es sich um einen Hinweis auf einen russischen Raketenangriff auf ein Hotel in Kramatorsk, in dem internationale Journalisten untergebracht waren.

Bei dem Angriff wurde am Wochenende Ryan Evans, ein britischer Reuters-Medienmitarbeiter, getötet und mehrere andere Journalisten verletzt.

Evans, ein Mitglied des Reuters-Teams, das über den Krieg in der Ukraine berichtete, wurde getötet und zwei Reuters-Journalisten wurden bei einem Angriff auf ein Hotel in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk verletzt.

Evans, der als Sicherheitsberater für die Agentur arbeitete, wurde getötet, als am Samstag eine Rakete das Hotel Sapphire traf, in dem er als Teil eines sechsköpfigen Teams wohnte.

Evans, ein ehemaliger britischer Soldat, arbeitete seit 2022 für Reuters und beriet die Journalisten der Agentur in Sicherheitsfragen auf der ganzen Welt, unter anderem in der Ukraine, Israel und bei den Olympischen Spielen in Paris. Er war erst 38 Jahre alt.

Ein Sprecher der NUJ Ukraine bezeichnete seine Tötung als „sinnlos und grausam“ und betonte die anhaltenden „eklatanten“ Gefahren, denen Medienmitarbeiter in der Ukraine ausgesetzt sind.

Am Montag teilte die Gewerkschaft mit, dass ihr Hauptquartier zudem dem „massivsten Raketenangriff“ seit Jahresbeginn ausgesetzt gewesen sei.

Während dieser Zeit waren die Mitarbeiter mehr als sieben Stunden in den Notunterkünften im Einsatz.

An anderer Stelle traf sich die Union diese Woche zum ersten Mal seit seiner Freilassung aus russischer Gefangenschaft mit dem Krim-Journalisten und Politiker Nariman Celal.

Die Teilnehmer des Treffens, darunter die freigelassenen Gefangenen, ihre Angehörigen und ein Vertreter der Europäischen Journalisten-Föderation, betonten, wie wichtig es sei, inhaftierte Journalisten zu unterstützen.

Die Anwesenden diskutierten die Herausforderungen der Meinungsfreiheit in Kriegszeiten, ethische Standards für Journalisten und die Probleme von Gesetzen, die den Zugang zu Informationen erschweren können. 

Die Teilnehmer diskutierten auch über die Verantwortung von Medienschaffenden für die Genauigkeit und Objektivität ihrer Arbeit.

Darüber hinaus erlernten sie die Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung. Unter Anleitung erfahrener Instruktoren konnten die Medienschaffenden ihre Fertigkeiten an Puppen üben, was ihre Reaktionsbereitschaft in kritischen Situationen deutlich erhöhte.

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