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Die Ukraine braucht den Marshall-Plan-Ansatz zum Wiederaufbau, sagt die deutsche Lobby

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Eine deutsche Lobbygruppe, die Unternehmen in Osteuropa vertritt, hat einen Plan für den Wiederaufbau der Ukraine gefordert, der den Marshallplan widerspiegelt, der Europa dabei half, sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu erholen. RND berichtete, dass die Gruppe von deutschen Medien unterstützt werde.

Am Montag (24. Oktober) erscheint die 20-seitige Ukraine wieder aufbauen Dossier wurde auf einem ukrainisch-deutschen Wirtschaftsforum in Berlin vorgestellt. Es umfasst Themen wie Industrie, Landwirtschaft und Energie.

Scholz und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, forderten in einem Meinungsbeitrag der deutschen Wirtschaftszeitung FAZ die Ukraine auf, einen „neuen Marshallplan“ umzusetzen.

Sie schrieben, der Weg zum Wiederaufbau sei auch der Weg der Ukraine in die Europäische Union.

Dem Dossier der Lobbygruppe zufolge wurde jedes europäische Land, das sich am Wiederaufbau der Ukraine beteiligt, aufgefordert, einen Koordinator für einen mit der ukrainischen Regierung verbundenen Beirat zu benennen.

Der Vorsitzende der Lobbygruppe Michael Harms forderte, deutschen Unternehmen Anreize für Investitionen in der Ukraine zu bieten, ähnlich wie der Marshallplan, eine US-Initiative zur Förderung von Investitionen in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Harms sagte gegenüber RND, dass Unternehmen verlässliche Kontakte, schnelle Ausschreibungen und Genehmigungen sowie finanzielle und rechtliche Sicherheit brauchen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag organisiert die Konferenz. Sie waren nicht sofort verfügbar, um das Dossier zu kommentieren.

Laut einem September-Bericht der Weltbank, der ukrainischen Regierung und der Europäischen Kommission könnte der Wiederaufbau der Ukraine erfolgen fast 350 Milliarden Dollar betragen. Das ist etwa das 1.6-fache des Bruttoinlandsprodukts des Landes von 200 Milliarden Dollar im Jahr 2021.

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