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Turkmenistan

Rede des turkmenischen Botschafters in Brüssel zum Thema Frieden und dauerhafte Neutralität

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Am 21. Januar fand in Brüssel in der Muse Gallery eine turkmenische Kulturveranstaltung mit der Ausstellung „Schätze aus Turkmenistan enthüllt“ statt. Präsentiert wurden einzigartige Antiquitäten, Schmuck, Wandteppiche und Textilien. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Central-Asian European Creative Alliance unter der Leitung von Elena Kharitonova und dem Keshde Art House unter der Leitung von Sheker Akyniyazova organisiert. Die Ausstellung wurde außerdem gemeinsam mit der turkmenischen Botschaft in Brüssel im Rahmen der Winterausgabe 2025 des renommierten Festivals „Civilizations au Sablon“ organisiert. schreibt Derya Soysal.

Während der Veranstaltung hielt der turkmenische Botschafter in Brüssel, Sapar Palvanov, eine Rede, in der er für den Frieden warb und die Haltung seines Landes zur dauerhaften Neutralität erläuterte.

Botschafter aus Japan (Herr Mikami Masahiro), Kasachstan (Herr Margulan B. Baimukhan), Kirgisistan (Herr Aidit Erkin), Usbekistan (Herr Gayrat Fazilov) und Tadschikistan (Herr Huseinzoda Muzaffar Mahmurod) ehrten die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit.

Botschafter Palvanov betonte die Bedeutung der Kultur als Instrument zur Förderung des Friedens. Er hob hervor, dass Turkmenistan das Jahr 2025 zum Jahr des Friedens und des Vertrauens erklärt hat, eine Initiative, die auch von den Vereinten Nationen anerkannt wird, die das Jahr 2025 auf Vorschlag Turkmenistans zum Internationalen Jahr des Friedens und des Vertrauens erklärt haben. Botschafter Palvanov erklärte, dass Kultur die Macht habe, Grenzen zu überwinden, Zivilisationen zu vereinen und den interkulturellen Dialog zu fördern. Er stellte auch fest, dass Kunst eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit spiele.

Der Botschafter erläuterte, wie tief die Kultur im turkmenischen Leben verwurzelt ist und gab diesen Auszug aus seiner Rede wieder:

„Für Turkmenistan bedeutet Neutralität Zusammenarbeit. Unser Land teilt die Welt nicht in Freund und Feind ein. Stattdessen streben wir eine Zusammenarbeit mit allen Ländern an und respektieren dabei ihre Besonderheiten. Die Neutralität ermöglicht es der turkmenischen Regierung, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen. Ohne diese kulturellen Brücken ist ein dauerhafter Frieden und echtes Vertrauen zwischen den Staaten nicht möglich.

Warum sollte man bei einer kulturellen Veranstaltung über Neutralität, Frieden und Vertrauen diskutieren? Weil Kultur, genau wie Neutralität, ein friedlicher und neutraler Bereich ist. Sie fördert Zusammenarbeit, Dialog und Verständnis. Neutralität kennt, genau wie Kultur, keine Grenzen: Es geht darum, im Interesse des Friedens mit allen Nationen zusammenzuarbeiten. Turkmenistan teilt die Welt nicht in Freunde und Gegner ein; wir streben Partnerschaften mit allen Ländern an, da jede Beziehung zum Wohl der Menschheit beiträgt.

Unsere kulturellen Traditionen spiegeln diese Philosophie wider. In Turkmenistan beispielsweise war das Teppichweben schon immer eine Gemeinschaftsaktivität. In alten Zeiten gab es in jeder Straße ein oder zwei Webstühle, an denen sich Frauen und Mädchen versammelten, um gemeinsam Teppiche zu weben. Diese Tradition entstand nicht aus der Not heraus, sondern als eine Möglichkeit, Einheit und Freundschaft zu fördern.

Ebenso symbolisierte der „Tamdyr“, ein Lehmofen zum Brotbacken, geteilte Verantwortung und Zusammenarbeit. Familien in derselben Straße backten abwechselnd Brot für alle und sorgten so dafür, dass die Gemeinschaft jeden Tag frisch gebackenes Brot hatte. Diese Traditionen zeigen, wie Kultur Bindungen stärkt, Verbindungen schafft und Harmonie innerhalb von Gemeinschaften fördert.“

Abschließend kündigte Botschafter Palvanov an, dass Turkmenistan seine Bemühungen zur Förderung von Frieden und Vertrauen zwischen den Völkern fortsetzen werde, während es im Jahr 30 den 2025. Jahrestag seiner dauerhaften Neutralität feiert. Er schloss seine Rede mit diesen Worten:

„Kultur ist eine echte Brücke zwischen den Völkern. Ohne starke kulturelle Brücken ist es schwierig, sich eine Welt des Friedens, der Freundschaft und der Einheit vorzustellen. Mit dieser Ausstellung und vielen weiteren Veranstaltungen wollen wir der Welt die Türen der turkmenischen Kultur öffnen.“

Heute sind wir hier, um einen kleinen Beitrag zum Bau einer kulturellen Brücke zwischen unseren Völkern zu leisten. Jeder Schritt, den wir unternehmen, um einander durch die Kultur zu verstehen, ist ein Schritt in Richtung Frieden und Vertrauen.“

Die Ausstellung zeigte:

• Amulette aus den 1940er Jahren,

• bestickte Halsbesätze für Damenkleider (1920–1960),

• Damenarmbänder aus dem 20. Jahrhundert,

• traditionelle Taschen zur Aufbewahrung von Haushaltsgegenständen,

• Turkmenische Teppiche und viele andere Schätze, die das reiche kulturelle Erbe Turkmenistans zeigen.

Die Ausstellung läuft vom 22. bis 26. Januar.

Fotos von Derya Soysal

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Gastbeitrag - Meinung

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