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Südkorea

Die EU und Südkorea stärken die Handels- und Technologiekooperation.

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Kommissar für Handel und wirtschaftliche Sicherheit, Maroš Šefčovič (im Bild) Der südkoreanische Handelsminister Yeo Han-koo leitete gemeinsam mit einem Partner den dreizehnten Handelsausschuss EU-Republik Korea im Rahmen des Freihandelsabkommens (FTA).

Die beiden Seiten stärkten ihre Partnerschaft durch ihren ersten Strategischen Dialog über Handel, Lieferketten und Technologie und billigten gleichzeitig den endgültigen Text des EU-Korea-Digitalhandelsabkommens (DBA), das auf dem EU-Korea-Gipfel später in diesem Jahr unterzeichnet werden soll.

Während der Sitzung des Handelsausschusses betonten beide Seiten die die konkreten Vorteile des Freihandelsabkommens für Unternehmen und Bürger. Kommissar Šefčovič hob insbesondere den stetig wachsenden Warenhandel sowie das hohe Investitionsniveau hervor. Beide Seiten begrüßten die Fortschritte bei der Aktualisierung des Anhangs Kraftfahrzeuge und -teile, die Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Elektronikprodukten und die Entscheidung zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe für Kosmetika. 

Gleichzeitig fand eine offene Diskussion über zentrale Handelshemmnisse und Probleme statt, mit denen europäische Unternehmen, Landwirte und andere Interessengruppen bei ihren Aktivitäten in Korea konfrontiert sind. Kommissar Šefčovič sprach insbesondere Bereiche wie den Marktzugang für Agrarprodukte, Offshore-Windenergie und den Automobilsektor sowie Beschränkungen für den Online-Verkauf alkoholischer Getränke an.

Mit der  Strategischer DialogDie EU und Korea haben eine Plattform für zukunftsorientierte Zusammenarbeit bei wichtigen gemeinsamen geoökonomischen Prioritäten geschaffen, darunter wirtschaftliche Sicherheit, kritische Rohstoffe, Schutz der Lieferketten für Spitzentechnologie und die Zusammenarbeit im Batteriebereich. Kommissar Šefčovič und Minister Yeo vereinbarten außerdem, rechtzeitig zum EU-Korea-Gipfel im Laufe dieses Jahres mit den Vorbereitungen für den Start einer strategischen Zukunftspartnerschaft zwischen der EU und Korea zu beginnen.

Abschließend begrüßten beide Seiten die Einigung auf den ambitionierten Text des Doppelbesteuerungsabkommens. Dieser unterstreicht das Engagement der EU für hohe Standards im digitalen Handel und stärkt die Vernetzung der digitalen Wirtschaften der EU und Koreas. Das Abkommen schafft verbindliche Regeln, die das Vertrauen der Verbraucher stärken und Unternehmen Vorhersehbarkeit und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Datenfluss gewährleisten.

Handels- und Wirtschaftssicherheitskommissar Maroš Šefčovič erklärte: „Die Partnerschaft zwischen der EU und Korea ist eine Erfolgsgeschichte: Der bilaterale Handel erreichte im vergangenen Jahr 124 Milliarden Euro, wobei die EU mit Abstand der größte Investor in Korea ist. Die heutigen Ankündigungen bestätigen, dass wir diese Dynamik kontinuierlich ausbauen. Ich begrüße insbesondere unseren starken Fokus auf wirtschaftliche Sicherheit – von kritischen Mineralien bis hin zu Schlüsseltechnologien. In der heutigen Welt ist die Zusammenarbeit gleichgesinnter Partner unerlässlich, um einen stabilen, berechenbaren und für beide Seiten vorteilhaften Handel zu gewährleisten. Ich freue mich darauf, das Doppelbesteuerungsabkommen EU-Korea auf unserem Gipfeltreffen im Laufe dieses Jahres zu unterzeichnen und die Ausgestaltung unserer künftigen strategischen Allianz mitzuerleben.“

Mehr Infos

Handelsbeziehungen zwischen der EU und der Republik Korea

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